Giftstoffe im Fluss?

Tunnelbau für A44: Wählergemeinschaft fordert Wasserproben

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Kaufungen. Die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) hat vorgeschlagen, während und nach dem Bau des Hirschhagen-Tunnels im Zuge der A  44 Wasserproben in der Losse zu entnehmen. Die Messungen könnten wichtige Ergebnisse bringen.

Damit, so KWG-Sprecher Klaus Höfgen jetzt im Gemeindeparlament, solle dokumentiert werden, ob durch die Tunnelbauarbeiten giftige Rückstände der früheren Rüstungsindustrie bei Hirschhagen ins Lossewasser geschwemmt würden.

Die Messungen sollten von einem qualifizierten Labor vorgenommen werden. Es sei nicht auszuschließen, dass durch den Tunnelbau Giftstoffe des früheren Munitionswerkes freigesetzt würden.

SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Großberndt verwies darauf, dass derartige Messungen ohnehin ständig vorgenommen, die Ergebnisse allerdings in der Regel nicht veröffentlicht würden.

Der Gemeindevorstand soll nun prüfen, ob es derartige Informationen gibt und diese dann gegebenenfalls beschaffen. (tom)

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