Autoschau bescherte der Baunataler Innenstadt viel Sonne am Samstag und etwa 2000 Besucher

Autoschau in Baunatal: Lack lässt die ganze City glänzen

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Viel Platz für die Kinder: Holger (links) und Andrea Preiß (rechts) schauten sich mit ihren Kindern Julia (13) und Tim-Ole die sparsamen Familienkutschen an, die es auf der Baunataler Autoschau zu sehen gab. Für Frischluftfanatiker gab es schwere Motorräder.

Baunatal. Ein Frühlingstag wie aus dem Bilderbuch ist dieser Samstag. Der Grill bei Familie Preiß in Hertingshausen steht schon einsatzbereit, doch vorher schauen Holger und Andrea Preiß mit ihren Kindern Julia und Tim-Ole in der Baunataler City vorbei. Sie suchen eine neue Familienkutsche.

Etwas Sparsames und Geräumiges, sagt Holger Preiß, die explodierenden Spritpreise gingen zu sehr ans Portemonnaie. Die Autoschau sei einfach ideal, um sich auf dem vielfältigen Markt zu orientieren.

Die gute Auswahl auf der Autoschau hat sich wohl herumgesprochen. Schon am Samstag war ordentlich etwas los in der Baunataler City. Auch Sonntag herrschte trotz deutlich schlechterem Wetter und Regen Andrang bei den 17 Ausstellern. 110 Autos, darunter zum ersten Mal auch Gebrauchtwagen, waren zu sehen.

Neu dabei war Stefan Bohne aus Witzenhausen, der Autos in Folie verpackt, damit sie auch in betagtem Alter noch wie neu aussehen. Er sei vom Besucherinteresse überrascht. Nächstes Jahr werde er bestimmt wieder dabei sein, meinte der Geschäftsmann.

Insgesamt mögen nach der Schätzung von Citymanagerin Tanja Kempendorf etwa 2000 Besucher in der Innenstadt unterwegs gewesen sein. Am Sonntagnachmittag lockte eine Cheerleadergruppe, die der Herkulesmarkt besorgt hatte, die Schaulustigen.

Die Baunataler Geschäftsleute zogen bei der Aktion weitgehend mit. 31 Einzelhändler beteiligten sich an der Aktion zur Belebung der Innenstadt, die meisten hatten an beiden Tagen bis 18 Uhr geöffnet. Im Herkulesmarkt waren am Sonntagnachmittag wenigstens die Einzelhandelsgeschäfte geöffnet und lockten mit Preisnachlässen.

Auch Kinder lieben schicke Autos: Melissa (4, links) und Steven (6) posieren, während Vater Valerij Ruff sich von Verkäufer Michael Häde (rechts) die Vorzüge des Cabrios erklären lässt.

Die Einzelhändler hatten eine Fahrt in einer Stretchlimousine ausgelobt. Ein Mobilfunkanbieter lockte mit Luftballons und kostenlosem Telefonieren. Bewegung war auch im „Schlauch“ hinter der Stadthalle. Dort standen diesmal ebenfalls Autos statt Wohnwagen und Wohnmobile wie im vergangenen Jahr. Die Pkw sind den Einzelhändlern lieber, weil sie den Blick auf die Geschäfte freilassen. Mit dieser Lösung zeigte sich Hermann Meisenberg, Inhaber des Teelädchens, zufrieden. Allerdings sei das Wetter am Samstag eigentlich zu schön zum Einkaufen gewesen, sagte er. Aus diesem Blickwinkel dürften die Einzelhändler am bewölkten Sonntag bessere Chancen auf Kundschaft gehabt haben.

Von Peter Dilling

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