Espenauer Sportverein brachte 200 Fans in Stimmung

Zum Karneval kamen die Ladys in Blau

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Maske in Blau: Diese Gästegruppe aus Wolfhagen erhielt für ihre Avatar-Verkleidung während der Prunksitzung den ersten Preis beim Kostümwettbewerb.

Espenau. Mit schnörkellosem Karneval, dem Verzicht auf närrisches Zeremoniell, dafür mit einem tänzerischen Reigen zu heißen Beats, Slapsticks und vielen frechen Sprüchen brachten die Aktiven des Sportvereins Espenau ihr gut 200-köpfiges närrisches Publikum bei der Premiere ihrer Prunksitzung am Wochenende im Bürgereck in Fahrt.

Nach dem Auftakt mit Auftritten der Tanzmariechen Lieke Töppel und Elena Wacker sowie einem Gardetanz der „Mini-Mäuse“ und der „Dancing Sisters“ sorgten die „Sunny Angels“ für den ersten Höhepunkt des an beschwingten Tanzeinlagen reichen Programms. Die „Angels“ überzeugten bei ihrer musikalischen Weltreise sowohl als feurige Kosaken als auch mit poppiger bayerischer Lederhosen-Folklore.

Tanzmariechen Estella Landau bewies, dass man im Karneval Tradition und Moderne zwanglos verschmelzen kann. Sie tanzte zu den harten Rock-Rhythmen der Gruppe ACDC. Tanzen liegt den Aktiven des SV Espenau ohnehin im Blut. „Golden Görls“, die Männerballett-Riege der Alten Herren und die auf Leichenblässe geschminkten Little Ladies (Rocky Horror Picture Show) vervollstängten den Reigen.

„Schilderschach“ als Witz

Für das Lachmuskeltraining waren zu allererst Frank Hesemeier und sein Bühnenpartner Sven Flach zuständig: So nahm das Duo unter anderem das „Schilderschach“ in Espenau, das Umsetzen von Verkehrsschildern durch die Verwaltung, auf die Schippe. Ansonsten erwies sich das Duo in Bademantel und Latschen als Meister des Zotigen und nicht Zitierfähigen.

Auf Männersuche

Büttenrednerin Silke Waldeck suchte als Alleinerziehende mit zwölf Kindern händeringend einen Mann. Bei den Espenauern dürfte Waldeck an diesem Abend wenig Glück mit der Männersuche gehabt haben. Die waren im Publikum deutlich in der Minderzahl. Dafür waren Wolfhager, Immenhäuser und Caldener stark vertreten.

Wer das Bühnenspektakel versäumt hat, sollte sich sputen: Restkarten gibt es nur noch für die zweite Sitzung am kommenden Freitag, 13. Februrar (20.11 Uhr, Bürgereck).

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