Weimar: Schafstall der Familie Erkelenz bei Krippenspiel mit 300 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt

Lämmer machten Stimmung perfekt

Krippenspiel im Stall: Johanna (vorn von links), Yasmin, Debora und Tabea waren die Schafe, Christoph (hinten, von links), Merlin, Ole und Miriam schlüpften in die Rollen der Hirten. Fotos: Kisling

Ahnatal. Passender hätte die Geburt nicht kommen können: In der Nacht vor dem Krippenspiel der Jungschar der Landeskirchlichen Gemeinschaft erhielten die Schafe der Familie Erkelenz Nachwuchs. Neugierig verfolgten die noch etwas unsicher auf ihren Beinen stehenden ein Tag jungen Lämmer zusammen mit 300 Besuchern im Schafstall das Krippenspiel der Evangelischen Kirche Weimar und der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

„Wir stellen unseren Stall gern zur Verfügung, auch wenn es viel Arbeit macht, ihn entsprechend herzurichten. Aber die gesamte Familie hält zusammen und hilft mit“, sagt Stallbesitzerin Helga Erkelenz. Im Vorfeld wurden die Schafe in den hinteren Teil des Gebäudes gebracht und der Stall gesäubert sowie mit Heu dekoriert.

Das Krippenspiel gaben die Kinder souverän und mit viel Witz zum Besten. „Mir hat die Qualität des Krippenspiels in diesem Jahr ganz besonders gut gefallen. Es gab viel Humor, aber auch viel Tiefsinnigkeit“, lobte Pfarrer Thomas Dilger. Der Prediger der Landeskirchlichen Gemeinschaft, Thomas Herdecker, war „einfach nur glücklich“ über den reibungsfreien Ablauf. Seit Oktober hatten die Kinder geprobt. Erstmals erhielten sie dabei Unterstützung von dem Theaterpädagogen Friedhelm Martens.

Im Schafstall wurde das 45-minütige Krippenspiel in einen Gottesdienst integriert. Anschließend wurden kostenlos Glühwein und Punsch ausgeschenkt sowie Kochwürste verteilt. Die Kinder erhielten die Möglichkeit, die Lämmer, die das Krippenspiel ruhig beobachtet hatten, zu streicheln und auf den Arm zu nehmen. „Mir hat alles gut gefallen, aber ein Lamm im Arm zu halten, war für mich das Schönste“, meinte die zehnjährige Debora. (ptk)

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