Arbeiten noch bis Ende des Jahres

A7: Lärmschutzwand nahe Lohfelden wächst empor

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Großbaustelle an der A7 in Lohfelden und Kaufungen: Zwischen der Lindenkopfbrücke und der Anschluss-Stelle Kassel Ost wird eine 12 Meter hohe Lärmschutzwand errichtet. Fotos: Wohlgehagen

Kaufungen/Lohfelden. Fleißig gearbeitet wird an der 12 Meter hohen Lärmschutzwand an der A7 zwischen der Lindenkopfbrücke in Lohfelden und der Anschlussstelle Kassel-Ost.

Mit schwerem Gerät bereiten Mitarbeiter der Straßenbauunternehmen Beck (Eschwege) und Strassing & Limes (Erfurt) den Bau der 12 Meter hohen Lärmschutzwand zwischen der Lindenkopfbrücke in Lohfelden und der Anschluss-Stelle Kassel Ost vor.

Das hessische Straßenbaumanagement rechnet damit, dass die Arbeiten an dem nunmehr fünften Bauabschnitt der mehrjährigen Lärmschutzmaßnahme noch bis Ende des Jahres andauern werden.

Von den angeordneten Einschränkungen sei der Verkehr auf rund zwei Kilometern in beiden Fahrtrichtungen betroffen. „Hessen mobil“ bittet alle Verkehrsteilnehmer daher weiterhin um besondere Aufmerksamkeit.

An der langgezogenen Baustelle sind große Baumaschinen und 20 Mitarbeiter im Einsatz, um die bestehenden Lärmschutzwände und Stützmauern zu entfernen, und die Fundamente für die neuen Schutzeinrichtungen vorzubereiten. An einigen jetzt geöffneten Stellen hat man einen ungewohnten Durchblick auf Wohnhäuser aus dem Ortsteil Papierfabrik, die vorher jahrzehntelang von der Autobahn aus nicht zu sehen waren.

Der Betonschutt wird von Transportfahrzeugen im Pendelverkehr entsorgt. Den aus den Böschungen geborgenen gelben oder roten Sandstein zerkleinert man vor Ort, um das Material auf einem höher gelegenen Platz für den Wiedereinbau brechen zu lassen. Jetzt sind am Fuß der Wälle auch die ersten neuen Fundamente erkennbar. An anderer Stelle treibt eine Ramme Bohrlöcher für die Betonstützen der sieben Meter hohen Lärmschutzwand aus Sichtbeton in die Erde. Vor den Stützen wird später eine bepflanzte Raumgitterwand aus Betonelementen errichtet.

Baukosten: 5,6 Mio. Euro 

Das neue Teilstück der Lärmschutzwand wird 550 Meter lang. Die Baukosten von 5,6 Millionen Euro trägt der Bund. In den vier nahezu abgeschlossenen Abschnitten auf der Höhe der Gemeinde Lohfelden wurden zuvor schon 13,7 Millionen Euro investiert. Hintergrund aller Maßnahmen ist die Verminderung der Lärmbelästigung für die Anwohner im Vorgriff auf den acht-streifigen Ausbau der A 7 zwischen Kassel-Süd und Kassel-Ost.

Fotos: So entsteht die Lärmschutzwand an der A7

Lärmschutzwand an der Autobahn 7

Mit dem Bau der Lärmschutzwand auf der Kasseler Seite der Autobahn, die die Belastungen in den Stadtteilen Waldau, Forstfeld und Bettenhausen reduzieren soll, wird ab Frühjahr 2015 gerechnet.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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