Ihringshäuser berichtet bei ADAC Fuldatal über Südafrika

Neugierige Fotomodelle: Eine Herde Strauße beäugt Hobbyfotograf Dieter Koch. Mit seiner Lebensgefährtin hatte Koch Südafrika und Namibia besucht. 

Fuldatal. Ruhige Musik, eine von der Sonne beschienene Düne und dazu die ebenso ruhigen wie stimmungsvollen Erläuterungen der jeweiligen Situation – gebannt verfolgten 50 Besucher den Reisebericht des Ihringshäusers Dieter Koch im Fuldataler Forum.

Der ADAC Ortsclub Fuldatal hatte zu dem Abend im Rahmen einer Seniorenveranstaltung eingeladen. Diese begann bereits am Nachmittag. Zu Gast waren dabei die Mundharmonika-Freunde Reinhardswald sowie der Volkschor Ihringshausen. 148 Gäste konnte der Vorsitzende des Fuldataler ADAC, Dietmar Czap, nachmittags begrüßen. Im Anschluss an den geselligen und musikalischen Teil stand der erste ausführliche Reisebericht auf dem Programm.

Dieter Koch präsentierte seinen im letzten Jahr erstmalig aufgeführten Neuseeland-Reisevortrag. „Der gesamte Nachmittag wurde sehr gut angenommen“, freute sich Friedhelm Koch, Schatzmeister im Fuldataler ADAC und dankte der Gemeinde für die unentgeltliche Bereitstellung des Forums.

Nach einer Pause folgte der zweite Vortrag von Dieter Koch in etwas kleinerer Runde - dieses Mal zum Thema „Kontraste im südlichen Afrika“.

Dieter Koch

In fünf Reisen hatte Koch zusammen mit seiner Lebensgefährtin Nina Bachmann Südafrika und Namibia besucht und daraus einen Film erstellt. Kontrastreich erwies sich dieser Vortrag in jeglicher Hinsicht: Seien es die Bilder von den Wolkenkratzern der Metropole Kapstadt gegenüber dem zähen Überlebenskampf in den Armutsvierteln, die historische Infrastruktur der ehemaligen Kolonialmächte gegenüber den einsamen und kaum befestigen Wüstenstraßen oder die unendliche karge Wüste gegenüber der großen Artenvielfalt an Tieren. „Man muss sich auf das Land einlassen“, beschrieb Koch. Dann erhalte man von Südafrika und Namibia unvergessliche Momente.

Für den Vortrag hatte Koch im Vorfeld viel Freizeit investiert. „Eine Minute des Films entspricht zwei Stunden Arbeit - Bilder bearbeiten, Film auswählen, Texte schreiben und lesen, es gab viel zu tun“, beschrieb der Referent.

Am Ende kamen rund 140 Minuten Filmzeit zusammen, die nicht nur die Reiseerfahrungen wiedergaben, sondern auch Einblicke in das kulturelle, geschichtliche und politische Leben im Südwesten Afrikas lieferten. Die Besucher wussten diesen Aufwand zu würdigen und zollten langanhaltenden Applaus. (ptk)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.