Diskussion über neue Einstufung von Straßen

Landrat: B 7 besser rückbauen

Kaufungen/Helsa. Eine Neueinstufung von Bundes- und Kreisstraßen nach der Fertigstellung der Autobahn 44 im Lossetal will sich Landrat Uwe Schmidt (SPD) nicht von Wiesbaden diktieren lassen.

Eine Lösung könne nur gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden Kaufungen und Helsa gesucht werden, erklärte Schmidt. Er reagierte damit auf einen HNA-Bericht, demzufolge das Land die Bundesstraße 7 zu einer Gemeindestraße herabstufen und an Kaufungen übertragen will. Bürgermeister Arnim Roß (SPD) lehnt diese Lösung aus Kostengründen ab.

Die B 7 zur Gemeindetraße herabzustufen, mache keinen Sinn, argumentiert auch der Landrat. „Die jetzige B 7 ist nach der Fertigstellung der Autobahn die erste Umleitungsstrecke für die A 44. Diese Belastung vom Bund auf die Kommune abzuwälzen, ist auf den ersten Blick unlogisch“, so Schmidt. Logisch sei es dagegen, die Bundesstraße 7 zurückzubauen. Schmidt appelliert an das Verkehrsministerium, zur Klärung der Frage alle Beteiligten an einen Tisch zu holen. (ket)

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