Vor 40 Jahren entstanden auch die Großgemeinden Schauenburg, Fuldabrück, Helsa

Landtag gab Gemeinsamkeit vor

Blick von der Schauenburg ins Tal: Die Ruine auf dem Berg gab der neuen Großgemeinde den Namen. Im Bild (von links9 Stella, Shonna, Melina und Aidan McKenzie sowie Maja Kühling Foto: Kühling

Schauenburg. Die Großgemeinden Schauenburg, Helsa, Fuldabrück und – im Kreisteil Hofgeismar – Karlshafen entstanden ebenfalls am 1. August 1972, ferner – wie berichtet – Ahnatal und Niestetal.

Der Tag „war ein kommunalpolitischer Meilenstein, fast ein Paukenschlag in Nordhessen“, so beschreibt es Achim Mihr, Fachbereichsleiter im Fuldabrücker Rathaus. Vorher hatten sich schon viele Gemeinden freiwillig vereinigt, der widerspenstige Rest musste nun zwangsweise aufgrund des Kassel-Gesetzes des Landtags fusionieren.

Für die Hofgeismarer und Wolfhager Bürger bedeutete die große Gebietsreform auch, dass die Autokennzeichen HOG und WOH nicht mehr zu haben waren. Schließlich wurde der Zweckverband Raum Kassel aus der Stadt und dem Landkreis Kassel sowie damals neun (heute zehn) Kommunen rund um die Fuldastadt gebildet. Der Planungsverband stellte eine Art Ersatz für die ausgebliebene Eingemeindung des sogenannten Speckgürtels dar.

Die Gemeinde Schauenburg, benannt nach der mittelalterlichen Ruine bei Hoof, hat den 40. Geburtstag bereits während ihrer Neujahrsbegrüßung gewürdigt. Zugleich wurde die Aktion gestartet, dass sich Bürger 40 Stunden in ungewohnten Bereichen gemeinnützig engagieren.

Fuldabrück hatte sein Heimatfest im Mai mit dem 40-jährigen Bestehen verbunden. Ahnatal und Niestetal feiern jeweils vom 15. bis 19. August. Helsa zieht wahrscheinlich im September nach. (ing)

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