Jugendleitercard für 40 Engagierte: Kleine Feier im Baunataler Second Home mit Musical und Grillfest

Lauter junge Menschen mit Biss

Baunatal/Schauenburg. Aus Ferienspielkindern werden Jugendleiter. Jedenfalls in Baunatal und Schauenburg. Im Jugendzentrum Second Home wurden 40 zukünftige Jugendleiter gefeiert. In einer kurzen Zeremonie bekamen sie ihre vorläufige Jugendleitercard (kurz: Juleica).

Bilder der Aufführung

Aufführung Tanz der Vampire

Nach einigen Wochenendseminaren, einer Woche voller Workshops auf Sylt und einem Erste-Hilfe-Kurs hat es auch Jana-Marie Döring (16) aus Baunatal geschafft. „Mir ist es wichtig zu wissen, wie ich in bestimmten Situationen bei Kindern reagieren soll“, sagt die Schülerin. „In den -Seminaren werden verschiedene Themen angesprochen, die sehr hilfreich sind.“ Unter anderem Recht- und Aufsichtspflicht, soziales Lernen und Entwicklungspsychologie. Die Schülerin kann sich gut vorstellen, auch beruflich mit Kindern zu arbeiten. „Als Kindergärtnerin zum Beispiel.“

Martin Steil (18) aus Hoof hat die Juleica seit längerem. „Ich war schon als Kind bei den Ferienspielen dabei und bin auch auf Freizeiten mitgefahren. Es wäre schade, wenn es das irgendwann nicht mehr gäbe.“ Das ist einer der Gründe, warum Martin sich als Jugendleiter engagiert.

Seminare, Fortbildungen und Wochenendveranstaltungen: Viel Zeit haben die Jugendlichen investiert, um ihre Jugendleitercard zu bekommen.

Janis Umbach (17) sieht es ähnlich: „Wir selber haben auch viel Spaß, wenn wir als Betreuer mit dabei sind.“ Darüber sind Sozialpädagogin Monika Lieber (Baunatal) und Jugendpflegerin Martina Kopke (Schauenburg) sehr froh. „Ohne die Hilfe der Jugendlichen, könnten wir unsere Arbeit nicht in der Form leisten“, sagt Martina Kopke.

Den Mädchen und Jungen werde viel geboten „Und wir bekommen von den Jugendlichen viel zurück“, sagt Monika Lieber. Für ihr ehrenamtliches Engagement werden auch Zertifikate vergeben. „Die sind später wichtig, bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze“, unterstreicht Monika Lieber.

Auch Lobesreden von Seiten der Kommunen gab es für die Jugendlichen. Dabei blieb es aber nicht. Es gab auch ein Musical. Während ihres jüngsten Aufenthaltes im Landkreis-Jugendseeheims auf Sylt war in einem Workshop „Tanz der Vampire“ einstudiert worden.

Nachdem es auf der Bühne nicht nur musikalisch, sondern auch bissig und blutig zugegangen war, schloss sich ein Grillabend an.

Von Anthoula Grigoriadou

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