Selbst gebackenes Brot und Pizza gingen beim Backofenfest in Kirchbauna weg wie warme Semmeln

Leckere Kruste bräunt bei 290 Grad

Es wird angefeuert: Achim Käse kümmert sich um den Ofen. Pascal (7) und Vanessa (5, vorn) testen, wie schwer das Waffeleisen ist.

Baunatal. Achim Käse schiebt Buchenholzscheite in den Ofen. Das Feuer flackert. Zügig klettert das Thermometer auf 200 Grad. Denn der Ofen ist noch vom Brotbacken warm. Bald kann Käse die Bleche mit leckerer Pizza hineinschieben.

Vor sechs Jahren hat Justus Käse, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Kirchbauna, einen Backofen am Dorfplatz gebaut. Der ist inzwischen zum Selbstläufer geworden. Die leckeren Brote und Pizzastücke fanden auch beim Backofenfest am Sonntag wieder reißenden Absatz. Und Justus Käse wartete nachmittags zum Kaffee mit einem weiteren, schwergewichtigen Stück aus der guten alten Zeit auf. Ein Freund hat ihm ein gusseisernes, drehbares Waffeleisen geschenkt. Nachbarn stifteten den Ofen, in den das Eisen eingehängt werden kann. Neu sind auch die Bauna-Burger, gegen die die Exemplare der großen Fastfood-Konzerne kümmerlich wirken.

Vor dem Fest haben Achim Käse und seine Helfer 38 Sauerteigbrote gebacken. Er heizt den Ofen auf 350 Grad auf, entfernt dann die Asche aus dem Ofen und wartet ein bisschen. Bei 290 Grad schiebt er die runden Laibe in den Backschacht, wo sie eine leckere, braune Kruste bekommen. Vergangenes Jahr habe man allein 18-mal den Backofen angefeuert. Das schweiße die Vereinsgemeinschaft zusammen, sagt Justus Käse.

Im Festgottesdienst spielten Eltern und Kinder die Ernte des Korns nach, das man zum Backen braucht, und zwar mit echten Dreschflegeln. (pdi)

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