Beim Weltgebetstag der Frauen gab es nach dem Gottesdienst Camembert und Baguette

Leckereien aus Frankreich

Camembert und Baguette: In Breitenbach genossen Rosi Gerhold (von links), Hannelore Rudolph, Elke Reglin und Doris Wille nach dem Gottesdienst Köstlichkeiten aus Frankreich. Foto: Hartung

Schauenburg. „Unsere Lieder heute Abend sind eine echte Herausforderung“, sagte Pfarrerin Cathrin Szameit. Das lag daran, weil die Musik für den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen, der am Freitag allerorten gefeiert wurde, extra für diesen Gottesdienst geschrieben wurde.

In die Kirche nach Breitenbach waren etwa 70 Gäste - darunter auch einige Männer - gekommen. Die Liturgie wurde dieses Mal von Frauen aus Frankreich geschrieben. „Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“, lautete das Motto der Gottesdienstordnung. Neben allerlei Musik, gab es auch Einblicke in das Leben von Frauen, die sich fremd fühlten und in Frankreich eine neue Heimat fanden, weil sie von den Menschen dort herzlich aufgenommen wurden. So wie Marie-Léone aus Ruanda, die auf der Flucht vor dem Krieg in ihrem Land in Frankreich eine Zuflucht fand. Während des Gottesdienstes hatten auch die Gäste die Gelegenheit von ihren Erfahrungen vom „fremd fühlen“ zu berichten. Isolde Weishaar (50, Elgershausen) zum Beispiel, fühlt sich in einer neuen Gesellschaft oder im Urlaub erst einmal fremd.

Nach dem Gottesdienst gab es in der Kirche allerlei französische Leckereien. In gemütlicher Runde genossen die Besucher zum Beispiel Camembert und Baguette. So wie Rosi Gerhold. „Heute ist deutlich geworden, dass die ganze Welt miteinander verbunden ist“, sagte die 66-Jährige. Auch Elke Reglin ist immer mit dabei. Sonst hat sie im Organisationsteam mitgearbeitet. „Diesmal habe ich es sehr genossen, einfach nur zuzuhören“, sagte die 46-Jährige aus Martinhagen. (pth)

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