Globale Branchenkrise

SMA legt seine Jahresbilanz vor: Hoher Verlust erwartet

Niestetal/Frankfurt. Der Solartechnik-Hersteller SMA legt am Donnerstag in Frankfurt seine Jahresbilanz vor. Nach den jüngsten Prognosen wird gegenüber 2012 ein Umsatzeinbruch von bis zu 40 Prozent auf gut 900 Millionen Euro und ein Minus von 80 bis 90 Mio. Euro erwartet.

Für dieses Jahr hat das Unternehmen einen Umsatz von einer bis 1,3 Mrd. prognostiziert und schließt einen erneuten Verlust nicht aus. Grund für die negative Entwicklung ist die globale Branchenkrise sowie der anhaltende Preisdruck im Solartechnik-Markt.

Spätestens im kommenden Jahr will der weltweit führende Hersteller von Wechselrichtern in die Gewinnzone zurück. Dabei helfen könnte der dänische Technologie-Konzern Danfoss, der mit 20 Prozent bei SMA einsteigen will. Die Dänen verfügen über ein weltweites Vertriebsnetz und werden künftig auch die Produkte aus Niestetal vermarkten. (jop)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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