SPD lehnt Fusion bei Nahverkehr ab

UlrikeGottschalck

Kreis Kassel. Mit der SPD-Kreistagsfraktion werde es keine Zentralisierung der Verkehrsverbünde in Nordhessen (NVV) und Südhessen (RMV) geben, das hat die Fraktionsvorsitzende Ulrike Gottschalck (Niestetal) deutlich gemacht.

Der Nordhessische Verkehrsverbund habe sich seit seinem Start 1994 zu einem Erfolgsmodell für die Region entwickelt – gerade weil er nah an den Menschen sei, nordhessische Gegebenheiten kenne und berücksichtige.

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Als Beispiele nannte Gottschalck die Regiotram und die Lossetalbahn. Die Weiterführung der Straßenbahn von Kassel nach Vellmar ab 22. Oktober sei ein weiterer Erfolg für die Region.

Die Nähe zu den Kunden sei sehr wichtig für ein entsprechendes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Es dürfe nicht zentral am runden Tisch entschieden werden, sondern vor Ort.

„Wenn die Verkehrsverbünde in Nord- und Südhessen harmonisch zusammenarbeiten und kooperieren, ist das durchaus wünschenswert, eine Zentralisierung ist jedoch kontraproduktiv“, meint Gottschalck. (hog) Archivfoto: nh

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