Rektor Wolfgang Röhl mit 59 Jahren verstorben

Lehrer und Förderer der Kinder

Wolfgang Röhl

Fuldatal / Kassel. Wolfgang Röhl ist tot. Der Rektor der Ludwig-Emil-Grimm-Schule in Ihringshausen verstarb im Alter von 59 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Er hinterlässt seine Ehefrau sowie zwei Kinder im Alter von 20 und 23 Jahren, die sich im Studium befinden.

Geboren in Bad Hersfeld, wuchs Wolfgang Röhl in Reichensachsen, einem Ortsteil von Wehretal im Werra-Meißner-Kreis, auf. Nach dem Abitur studierte er Lehramt an der Gesamthochschule, heute Universität Kassel. Seine erste Stelle als Lehrer trat er 1988 in Frielendorf an, eher er im Sommer 1991 die Leitung der Grundschule in Ihringshausen übernahm und nach Kassel zog. Am 24. April 1992 wurde Röhl zum Rektor ernannt.

Die individuelle Förderung der Kinder stand für den Pädagogen im Vordergrund. Auf sein Betreiben hin wurde der flexible Schulanfang eingeführt. Die Ihringshäuser Grundschule war eine der ersten mit diesem pädagogischen Konzept, das auch das Kollegium zusammenschweißte.

Freizeitkanute

Auf Wolfgang Röhl war Verlass. Ratschläge geben, ohne zu bevormunden, sich einsetzen, aber auch andere machen lassen, so verhielt sich Wolfgang Röhl auch als Familienvater und Vereinsmitglied. Zum Beispiel im Casseler Schwimmverein Kurhessen als Freizeitkanute oder im Kasseler Freizeitsportverein Donnerkicker, dem er wegen der guten Gemeindeschaft die Treue hielt, obwohl er von Haus aus eher Handballer als Fußballer war.

Der Kunst verbunden

Wolfgang Röhl fühlte sich der Kunst verbunden, er malte in seiner Freizeit, spielte Gitarre und sang dazu nach dem Vorbild deutscher Liedermacher, Hannes Wader gehörte zu seinen Favoriten. Wolfgang Röhl wurde am Montag auf dem Kasseler Hauptfriedhof beigesetzt. (mic) Archivfoto: Schräer

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