Projektorchester trat zugunsten der Sanierung auf

Lehrer und Schüler spielten für Kirche

Spielten für die Kirchensanierung: Schüler und Lehrer der Lichtenberg-Schule und des Friedrichs-Gymnasiums. Foto: Büntig

Fuldabrück. Von der Qualität eines spontan entstandenen Projektorchesters konnten sich mehr als 300 Gäste im Fuldabrücker Bürgerhaus Kupferkanne überzeugen. Ein 35-köpfiges Orchester aus Lehrern und Schülern der Lichtenberg-Schule und Schülern des Friedrichs-Gymnasiums spielte Hits aus Klassik, Musical und der Filmmusik. Veranstaltet wurde das Konzert von der evangelischen Kirchengemeinde Fuldabrück zugunsten der Denn- und Dittershäuser Kirchensanierung. So griff auch Pfarrer Dr. Freimut Schirrmacher nach 20-jähriger Pause zum Fagott, seine Frau Ricarda Gehrke spielte Cello.

Schirmherr Dieter Lengemann wies das Publikum darauf hin, dass in der Gemeinde zwei sanierungsbedürftige Kirchen Geld benötigten und erbat schmunzelnd die doppelte Spendenbereitschaft. Insgesamt kamen 1700 Euro für den Förderverein Kirchensanierung zusammen.

In der Organisation unterstützt von Seraphim Schirrmacher hatte der 17-jährige Timm Siering die Stücke für das Konzert ausgewählt und die Noten für die einzelnen Instrumente geschrieben. Das Auftaktstück hatte er sogar selbst komponiert. Finanzielle Hilfe bekam er von der Kasseler Sparkasse.

Siering dirigierte souverän das Orchester, dem nicht nur sein erster Posaunenlehrer, sondern auch der derzeitige Lehrer des Leistungskurses Musik angehörten.

Helmut Dörr, Schulleiter der Lichtenberg-Schule, dankte den Fuldabrückern und besonders Timm Siering. Lang andauernder Applaus belohnte nicht nur die musikalische Leistung, sondern auch das persönliche Engagement der Beteiligten. (pbü)

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