130 Besucher bei Benefizabend der evangelischen Kirchengemeinde Oberkaufungen

Leise Klänge der Marimba

Helfen beim Service: (Von links) Kathrin Heinemann (16), Lisa Palt (13), Oliver Paul (14) und Julius Kechel (13) kümmerten sich am Abend um das leibliche Wohl der Gäste. Foto: Ziemann

Kaufungen. „Musik und mehr“ lautete das Motto eines Benefizabends der evangelischen Kirchengemeinde Oberkaufungen. Die Eintrittsgelder für den Abend im Stephanushaus kommen dem Förderkreis und damit der Kinder- und Jugendarbeit zu Gute.

„Diese Arbeit ist ein Schwerpunkt unserer Kirchengemeinde“, sagt Pfarrer Bernhard Hartmann, der den Förderkreis leitet. „Wir sind auf Spenden angewiesen, um die Qualität und Quantität der Angebote dauerhaft zu gewährleisten.“

Bei stimmungsvollem Licht und gemütlicher Atmosphäre lauschten 130 Gäste den leisen Klängen der Marimba – ein seltenes Instrument, das von Merten Ebert aus Kassel gespielt wurde.

Tosenden Applaus erntete Stefan Alsenz, der „kleine literarische Bosheiten“ vortrug. Außerdem begeisterte die Sängerin Nicole Jukic mit ihrer Musik das Publikum und sollte die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen. Für herzlich lachende Zuschauer sorgte das Musikkabarrett „Zwei-Mann-Boot“.

Alle Künstler verzichteten auf ihre Gage. „Wir können gar nicht umhin, die Jugendarbeit in allen Formen zu unterstützen“, sagt Stefan Alsenz. „Ich bin gerne ein Element, das dazu beiträgt.“

In der Pause genossen die Gäste das von Helfern zubereitete Fingerfood bei einem Glas Sekt und anderen Getränken.

Für die Jugendlichen, denen das Geld zu Gute kommt, ist es selbstverständlich, zu helfen. „Mir macht die Arbeit einfach Spaß“, sagt Oliver Paul, der am Abend neben vielen anderen Jugendlichen beim Service mithilft. Der 14-Jährige will sich in der Kirche engagieren und hilft, wo er gebraucht wird. „Diejenigen, die von dem Abend profitieren, sollen heute zu sehen und ansprechbar sein“, sagt Gemeindepädagogin Stefanie Kühn. Sie und Jugendreferentin Eva-Maria Konstantinidis arbeiten mit viel Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde. „Wir machen Angebote, die das gesamte Altersspektrum vom Kleinkind bis zum Jugendlichen abdecken“, sagt Kühn. (ptz)

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