Letzter Nagel für den neuen Dachstuhl

Werk-Hilfe Calden feiert Richtfest von Sozialzentrum

Mit viel Schwung: Heinz-Dieter Olbrich, Vorsitzender der Werk-Hilfe Calden, versenkte nach altem Brauch als Bauherr den letzten Nagel im Dachstuhl. Foto: Sommerlade

Espenau. Ein mit bunten Bändern bestückter Kranz flattert über dem künftigen Sozialzentrum Neue Mitte. Nur knapp vier Monate nach der Grundsteinlegung feierte die Werk-Hilfe Calden jetzt mit allen Beteiligten das Richtfest des Sozialzentrums für selbstbestimmtes Leben im Alter.

„Willkommen zum ersten Etappensieg in der noch kalten Stube“, begrüßte Bauherr Heinz-Dieter Olbrich die über hundert Besucher, die zur Baustelle an der Goethestraße gekommen waren, um beim Richtfest des vier Gebäude umfassenden Baukomplexes dabei zu sein. Die 5,1 Millionen Euro teure Baumaßnahme, die insgesamt 41 künftigen Bewohnern Raum und Platz zum aktiven Altern bietet, wird voraussichtlich im August des kommenden Jahres eingeweiht. Schon jetzt haben sich laut Olbrich 80 Interessierte beworben. „Die Warteliste ist gut gefüllt. Wir werden wohl keine Probleme haben, die Wohnungen und die Plätze in der Wohngemeinschaft zu belegen“, freute sich Olbrich.

Grund zur Freude hatte der Vorsitzende der Werk-Hilfe gleich mehrfach. „Der Kostenrahmen wurde bisher eingehalten“, wies Olbrich darauf hin, dass die geplanten 1,2 Millionen Euro für den Hochbau nicht überschritten wurden. „Zudem interessieren sich viele Menschen für unser Projekt. Es ist schön, dass uns die Espenauer nicht nur als Investor sehen, sondern sich auch für unser Konzept interessieren.“

Mit großem Interesse verfolgten die Besucher denn auch, wie der Bauherr nach altem Zimmermannsbrauch den letzten Nagel im Dachstuhl versenkte. Großen Anklang fand der Richtspruch von Andreas Rosenthal. Für den Vers, den der Zimmermeister der Firma Hesse aus luftiger Höhe verkündete, gab es viel Applaus. Mit Beifall wurde auch Carsten Debes bedacht. Der Architekt feierte beim Richtfest seinen 52. Geburtstag.

Von Martina Sommerlade

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