200 Menschen kamen zu Trost-Konzert der drei Fuldabrücker Gemeinden in die Kirche Dörnhagen

Licht in dunkle Stunden bringen

Machte Mut: Die gelernte Opernsängerin Njeri Weth erhielt großen Dank für ihren musikalisch dargebrachten Trost. Foto: Bündig

Fuldabrück. Der November ist ein dunkler Monat, in dem viele Menschen unter Einsamkeit, Depressionen und Ängsten leiden. Mit ihren Trostkonzerten möchte Njeri Weth Trauernden eine Möglichkeit geben, loszulassen und wieder positiv in die Zukunft zu sehen. 200 Menschen aller Altersstufen kamen zur der gemeinsamen Veranstaltung der drei Fuldabrücker Kirchengemeinden in die Dörnhagener Kirche.

Die gelernte Opernsängerin Njeri Weth verstand es, mit gefühlvollen Liedern die Gäste direkt anzusprechen und ihnen das Gefühl von Trost und Gemeinsamkeit zu vermitteln.

Die Pfarrer Jan-Daniel Setzer, Freimut Schirrmacher und Torsten Krey ergänzten die Veranstaltung mit Lesungen. Es bestand die Möglichkeit, Menschen, um die getrauert wird oder um die man in Sorge ist, namentlich auf Karten zu nennen und für sie eine Kerze anzuzünden.

Im Anschluss verlasen die Pfarrer in einer sehr emotionalen Atmosphäre die zahlreichen Karten. Mit dem gemeinsamen Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ beendete Njeri Weth ihr Konzert, das instrumental von Jens Beckmann und Markus Wentz begleitet wurde.

Die positive Resonanz zeigte, wie dankbar Besucher für dieses Trostkonzert waren. Zahlreiche Rückmeldungen an die in Spangenberg lebende Künstlerin zeugten vom Bedarf an solchen Trauermöglichkeiten und der gelungenen Umsetzung. (pfb)

Infos zu weiteren Veranstaltungen: www.trostkonzerte.de

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