In der Gethsemanekirche wurde die Flamme aus Bethlehem weitergegeben

Licht verbindet Menschen

Andächtig: Joyce Klimm (6, links) und Nico Birkenfeld (9) tragen das Friedenslicht ganz vorsichtig in die Kirche, damit es nicht ausgeht. Foto: Hartung

Baunatal Dass eine kleine Flamme Grenzen, Nationen, Religionen und Kulturen überwinden kann, beweist das Friedenslicht aus Bethlehem. In Jesus’ Geburtsgrotte entzündet, wird es jedes Jahr kurz vor Weihnachten nach Wien geflogen und von dort von Pfadfindern in ganz Europa an verschiedene Gruppen und Gemeinden verteilt.

Initiiert wurde die Friedenslichtaktion vom ORF und verschiedenen Pfadfinderstellen. Das Motto dieses Jahr lautet: „Licht verbindet Völker“. Auch in Baunatal wurde die Flamme weitergegeben.

Im Rahmen der Adventsandacht in der Gethsemanekirche am Montagabend verteilten die Mitglieder der Johanniter-Jugend Baunatal, die auch die Andacht gestaltet hatten, das Friedenslicht an die rund 80 Besucher.

Voller Stolz

Voller Stolz trugen Joyce Klimm (6) und Nico Birkenfeld (9) das Licht in das Gotteshaus. Bereits am 11. Dezember wurde es von einem Johanniter-Team am ICE-Bahnhof in Kassel in Empfang genommen. Das Friedenslicht wird von Kerze zu Kerze an unzählige Menschen in vielen Ländern weitergegeben, so dass schließlich eine lange Lichterkette entsteht.

Es ist eine kleine Flamme mit großer Bedeutung. Das findet auch Gisela Schäfer. Die 62-Jährige hatte - wie in jedem Jahr - ihre eigene Laterne zur Adventsandacht mitgebracht. „Das Licht kommt in unseren Flur, damit es jeder gleich sieht“, sagte sie. Erst nach dem 6. Januar werde es gelöscht, betonte die Altenbaunaerin.

Von Tina Hartung

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