Gisela Breuer aus Helsa entdeckte vor sieben Jahren die Acrylmalerei für sich

Am liebsten Blumenbilder

Blütenzauber: Gisela Breuer ist Floristin. Kein Wunder also, dass Blumen ihr bevorzugtes Motiv sind. Die Idee mit dem schwarzen Hintergrund stammt von einer ihrer Töchter. Fotos:  Wienecke

Helsa. „Der Beruf heißt heute Floristin“, sagt Gisela Breuer aus Helsa-Eschenstruth, die gelernte Blumenbinderin ist. Wen wundert es da, dass sich auch ihr liebstes Hobby, die Acrylmalerei, stets um die bunten Blüten dreht.

„Durch meine chronische Rückenerkrankung kann ich mich nur eingeschränkt bewegen“, berichtet die 68-Jährige, die lange Jahre ehrenamtlich in Kaufungen politisch aktiv war. „Ich musste damit aufhören, als es gesundheitlich gar nicht mehr ging“, sagt sie.

In einem Urlaub in Österreich fand sie vor sieben Jahren einen geeigneten Ausgleich. „Dort hat eine Künstlerin einen zweitägigen Workshop mit Acrylmalerei und Spachteltechnik angeboten. Ich habe sofort gemerkt, dass dies in mir schlummert. Seit dem Lehrgang bin ich infiziert“, berichtet Gisela Breuer.

„Ich habe habe in weiteren Seminaren Landschaften und Bäume gemalt, komme aber immer wieder zu meinen Blumen zurück“, sagt sie. Auch bei der Acrylmalerei und dem Spachteln sei sie geblieben. Zunächst werden Konturen nach einem Foto oder einer Blüte aus dem Garten aufgezeichnet, danach spachtelt Gisela Breuer die Konturen.

„Es muss dann einen Tag lang trocknen. Manchmal bin ich dann schon weitere drei Tage später fertig’“, sagt sie und strahlt.

„Ich freue mich über die Unterstützung meiner Familie“, erzählt sie. Der Tipp mit dem schwarzen Hintergrund bei dem großen Bild stamme von einer ihrer Töchter. „Mein Mann schreinert mir stets farblich passende Bilderrahmen“, freut sie sich.

Die Befürchtungen, dass die Schmerzen in der Wirbelsäule durch das Sitzen vor der Staffelei noch schlimmer würden, seien zum Glück ausgeräumt. „Es ist ein Phänomen, dass es einem oftmals besser geht, wenn man etwas tut, das großen Spaß macht“, sagt die dreifache Großmutter.

Die roten Mohnblumen, die zu ihren Lieblingsblüten gehören, seien eine besondere Herausforderung gewesen, verrät sie noch. „Im Moment sind aber Tulpen dran.“

Kontakt: Tel. 05602/ 91 45 50.

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