Gemeindevertretung gibt grünes Licht für 45 Bauplätze: Schon nächsten Herbst könnte gebaut werden

Im Lindenfeld wächst neue Siedlung

Acker wird Siedlung: Zwischen der Wohnsiedlung Schäferberg (im Vordergrund) und der Tankstelle Mönchehof am Weimarer Weg (Mitte, im Hintergrund) entsteht das neue Baugebiet Lindenfeld. Foto: Dilling

Espenau. Das neue Baugebiet verspricht eine herrliche Aussicht auf die Neue Mitte von Espenau und eine verkehrsgünstige Anbindung an Kassel.

: Die Gemeindevertretung hat Montag grünes Licht für die Erschließung von 45 Bauplätzen im Lindenfeld zwischen den Ortsteilen Schäferberg und Mönchehof gegeben. Laut Hauptamtsleiter Albrecht Bertelmann ist geplant, mit dem Kanal- und Straßenbau im Sommer nächsten Jahres zu beginnen. Im Herbst könnten dann schon die ersten Häuser errichtet werden.

Die Erschließungskosten müssten noch ermittelt werden. Mit den privaten Eigentümern der Flächen habe man sich bereits über den Ankauf geeinigt. Wie verlautete, dürfte der Kaufpreis für die Grundstücke bei etwa 100 Euro pro Quadratmeter einschließlich der Erschließungskosten liegen.

Laut Bertelmann gibt es für das neue Baugebiet, das vom Weimarer Weg her mit einer Ringstraße mit Einbahnregelung erschlossen werden soll, schon Interessenten. Bei der Vergabe der bereits ausgebuchten Baugebiete „Auf der Schanze“ in Hohenkirchen und „Lerchenfeld“ in Mönchehof seien nicht alle Bauwilligen zum Zuge gekommen.

Wer damals leer ausging, hat nun eine neue Chance. Man könne sich bei der Gemeindeverwaltung in eine Liste eintragen lassen, sagte Bertelmann.

Gegenüber dem Vorentwurf hat der Bau-, Umwelt- und Siedlungsausschuss eine Reihe von Änderungen eingearbeitet: Die ursprünglich im Baugebiet geplanten beiden Stichstraßen fallen weg, was die Erschließungskosten reduzieren dürfte. Gleichzeitig entschieden sich die Gemeindevertreter auf Empfehlung des Ausschusses für einen großzügigeren Zuschnitt der Grundstücke, wodurch eine Reihenhausbebauung ermöglicht wird. Allerdings reduziert sich die Zahl der Bauplätze dadurch auch um fünf. Die Firsthöhe der Häuser wird auf zehn Meter begrenzt. Zum Sichelbach und zum Pappelweg hin soll nur ein Durchgang für Fußgänger und Radfahrer möglich sein. Dennoch wird dieser Zugang so breit sein, dass ihn auch Rettungsfahrzeuge benutzen können. Er wird mit abschließbaren Pollern gesichert.

Zur benachbarten Straßenmeisterei hin wird das Baugebiet mit einem Grünzug, der als Sichtschutz dient, abgegrenzt werden. (pdi)

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