Reparaturen wohl im Verlauf des Tages

Lkw-Unfall auf A7 bei Staufenberg: Verkehr läuft mit Tempolimit

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Der Lkw ist am Mittwochmorgen in die Leitplanke gerutscht. Die linke Spur ist seitdem blockiert.

Kassel. Auf der A7 zwischen Kassel-Nord und Staufenberg ist am Mittwoch gegen 7.45 Uhr ein Lkw gegen die Mittelleitplanke gefahren. Der Verkehr läuft am frühen Donnerstagmorgen wieder normal.

Aktualisiert um 7.27 Uhr - Nach dem Lkw-Unfall auf der A7 bei Staufenberg Mittwochmorgen ist die linke Spur zwar wieder frei, doch die zulässige Höchstgeschwindigkeit an der Unfallstelle ist dort zurzeit herabgesetzt. Nach Auskunft der Polizei fließt der Verkehr dort aktuell normal. Im Verlauf des Tages wird die Autobahnmeisterei Göttingen an der Unfallstelle die beschädigten Leitplanken reparieren. Ein genauer Zeitpunkt, wann die Arbeiten ausgeführt werden, ist noch nicht bekannt.

Wie die Polizei mitteilt, kam am Mittwochmorgen auf regennasser Fahrbahn ein Lastwagen, der auf der A7 in Richtung Norden unterwegs war, ins Schleudern und prallte in die Mittelleitplanke und durchbrach diese. Das Heck des 40-Tonnen-Lkws mit italienischer Zulassung ragte in die Fahrbahn, Betriebsstoffe liefen aus. Ab 8 Uhr waren der linke und mittlere der drei in Richtung Norden führenden Fahrstreifen gesperrt. Als Unfallursache nennt die Polizei überhöhte Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn.

Am Nachmittag wurde der Lastwagen, der drei größere, leere Kabeltrommeln geladen hatte, abgeschleppt. Die Reinigungs- und Reperaturarbeiten zogen sich über Stunden und dauern teilweise noch an. Nach Einschätzung der Polizei bleibt der linke Fahrstreifen bis mindestens Donnerstagmorgen gesperrt, da die Mittelleitplanke repariert werden musste.  Aufgrund ausgelaufenen Dieselkraftstoffs hat die Fahrbahndecke möglicherweise Schaden genommen und muss saniert werden. Auch die beschädigte Mittelleitplanke muss instand gesetzt werden.

Der 39 Jahre alte Fahrer aus Italien ist bei dem Unfall nicht verletzt worden. Zwei Autofahrer, die hinter dem Lastzug mit ihren Fahrzeugen auf der Autobahn unterwegs waren, waren rechtzeitig auf den ausbrechenden Sattelzug aufmerksam geworden und konnten noch bremsen. Beide, ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Paderborn und ein 42-Jähriger aus dem Rheinisch-Bergischer-Kreis, meldeten sich anschließend als Zeugen bei der Polizei.

Diesel womöglich ins Erdreich gesickert

Der entstandene Schaden ist vermutlich höher als die bisher angegebenen 100.000 Euro, teilt die Polizei am Mittag mit. Neben dem beschädigten Lastwagen und der Leitplanken ist Dieselkraftstoff nicht nur auf die Fahrbahn, sondern vermutlich auch ins dortige Erdreich gesickert, heißt es in einer Mitteilung. Sollte das der Fall sein, könne sich die Teilsperrung wegen zusätzlicher Arbeiten verlängern. Dann muss der Boden ausgehoben werden.

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