Abwasserkanal lief über

100 tote Fische im Lohfeldener Wahlebach: Todesursache war wohl ein Fremdkörper 

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Lohfelden. Die etwa 100 Fische, die am vergangenen Wochenende tot im Wahlebach gefunden wurden, sind offenbar an Sauerstoffmangel gestorben.

Das teilte Lohfeldens Bürgermeister Uwe Jäger (SPD) auf Nachfrage der HNA mit. Es handle sich dabei um eine Vermutung. Denn: Da die Fische nicht nach dem Auffinden eingefroren und zur Untersuchung in das hessische Landeslabor nach Gießen geschickt wurden, konnten die Tiere nicht untersucht werden. Dies sei versäumt worden, so Jäger.

Als Ursache für den Sauerstoffmangel nennt er einen Fremdkörper im Abwasserkanal. Ein Rohr, vermutlich ein Überbleibsel aus einer Kanalsanierung, habe dort festgesteckt und das Wasser zum Überlaufen gebracht. Das sauerstoffarme Wasser sei übergelaufen und in den Wahlebach geflossen. Damit habe sich der Sauerstoffgehalt des Gewässers verringert, die Fische starben.

Das Rohr sei nun beseitigt worden und man hoffe, dass sich der Fischbestand schnell wieder erholte. Einen Geschädigten gebe es in diesem Falle nicht, so der Rathauschef – so betraf der Tod der Fische etwa keinen Angelverein. 

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