Flüssigkeit tropfte aus Anhänger

Gefahrguteinsatz in Lohfelden

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Lohfelden. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen musste die Feuerwehr Lohfelden zu einem Gefahrgutunfall bei der Spedition Schenker in der Justus-Liebig-Straße anrücken.

Aktualisiert um 11.39 Uhr

Im Laufe des jüngsten Einsatzes in der Nacht zu Freitag stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der ausgelaufenen Flüssigkeit um eine harmlose Farblasur handelte, wie sie auch in Baumärkten zur Behandlung von Holz verkauft wird. Verletzt wurde niemand, es entstand kein Schaden. Auch die Umwelt wurde laut Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch nicht beeinträchtigt.

Die Feuerwehr war um 23.09 Uhr alarmiert worden, weil aus der Ladebrücke eines Lkw eine unbekannte Flüssigkeit auslief. Der Fahrer klagte nach der Kontrolle über eine Atemreizung. Laut Ladepapieren befanden sich in dem Container chemische Stoffe, die mit der Gefahrnummer UN2023 als feuergefährlich und umweltgefährdend gekennzeichnet waren.

Das Gelände wurde abgesperrt, in Chemieschutzanzügen und unter Atemschutz entluden Feuerwehrleute einen Teil der Ladung, bis sie zu den tropfenden Behältern gelangten. Es handelte sich um zwei 5-Liter-Dosen mit Farblasur.

22 Feuerwehrleute aus Lohfelden waren mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Gefahrstoffzug aus Baunatal rückte mit 35 Aktiven an, laut Einsatzleiter Michael Kahl kam er allerdings nicht mehr zum Einsatz. „Gottseidank ist nichts passiert“, sagte Kahl der HNA.

Dass es sich doch nicht – wie anfangs befürchtet – um einen gefährlichen Stoff gehandelt habe, sei nicht absehbar gewesen. Angesichts der Ladepapiere habe man „auf Nummer sicher gehen“ müssen.

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