Bewohner wurde leicht verletzt

Kellerbrand in Lohfelden: Technische Ursache wird vermutet

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Lohfelden. Ursache des Kellerbrands in Lohfelden, bei dem am Samstag rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz waren, ist vermutlich ein technischer Defekt.

Bei dem Brand war ein Bewohner leicht verletzt worden, als er das Feuer löschen wollte. Den ersten Ermittlungsergebnissen an der Brandstelle zufolge, könnte dem Brandausbruch eine technische Ursache zugrunde liegen. Die Beamten des für Brände zuständigen K11 der Kasseler Kripo haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Sachschaden beläuft sich auf einen mindestens fünfstelligen Betrag, eine genauere Einschätzung kann derzeit nicht seriös vorgenommen werden, teilt die Pressestelle der Polizei mit. 

Das Feuer war am Samstagmittag im Keller des Wohnhauses ausgebrochen. Ein 34-jähriger Bewohner des Hauses hatte das Feuer gegen 12.15 Uhr durch Rauch im Treppenhaus bemerkt. Laut Polizeibericht versuchte der Mann zunächst die Flammen in einem Kellerraum mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Nachdem er nicht Herr der Lage werden konnte, alarmierte er die Feuerwehr, die sofort ausrückte. 

Den Wehrleuten aus Lohfelden und Söhrewald gelang es schließlich, ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Keller und das übrige Haus zu verhindern. Wie berichtet, kam es während der Löscharbeiten zu einer Verpuffung, die höchstwahrscheinlich von einer im Keller gelagerten 11-kg-Gasflasche ausging. Verletzt wurde dabei niemand. 

Nach derzeitigem Sachstand brannte es in zwei Kellerräumen, in einem privat genutzten Raum und einem Heizungsraum. Die übrigen Räume im betroffenen Untergeschoss sind von Rußablagerungen betroffen. Der Rauch zog auch ins Treppenhaus und die Wohnungen. Inwieweit dabei Schaden entstand ist, ist noch unklar.

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