Lohfelden: Klettergarten als Attraktion auf altem Fußballplatz

Renaturierung und Hochwasserschutz: Das Bild zeigt Dirk Gertenbach (von links), Kristina Juraschka und Francisca Rekkers vom Bauamt der Gemeinde Lohfelden während einer Baustellenbesichtigung am Fahrenbach. Fotos: Wohlgehagen

Lohfelden. Die Fußballer sind verschwunden. Bald werden auf dem früheren B-Platz der FSK Vollmarshausen spielende Kinder den Ton angeben.

Auf dem ehemaligen B-Platz der FSK Vollmarshausen an der Erlenstraße gaben wochenlang Bagger, Landschaftsgärtner und Wasserbauer den Ton an. Jetzt geht dort eine neue öffentliche Grünanlage ihrer Fertigstellung entgegen.

Ein großer Kinderspielplatz aus viel Holz beschert dem Nachwuchs den ersten Niedrigseil-Parcours in Lohfelden. Der Seilgarten, eine Rutsche, Schaukeln und die Sandspiele sollen wahrscheinlich schon zum Beginn der Sommerferien freigegeben werden, so Kristina Juraschka vom Bauamt der Gemeinde.

Die Auswahl der Spielgeräte erfolgte in enger Kooperation mit der Bevölkerung. Dabei hatte der Kinder- und Jugendbeauftragte der Kommune, Tobias Sommer, den Hut auf.

Zwischen dem vorher fertiggestellten Parkplatz, der das bei Ligaspielen auftretende Verkehrschaos in der Erlenstraße beendet hat und dem Fahrenbach legen Mitarbeiter der Firma Friedrich Klei (Baunatal) einen Bolzplatz an. „Wenn das Gras gewachsen ist, sollen hier Kinder in ihrer Freizeit Fußball spielen oder bei Bedarf auch Nachwuchsteams des Sportvereins trainieren können“, sagte die für die Projektplanung verantwortliche Bauamtsmitarbeiterin Francisca Rekkers.

Der Niedrigseil-Garten: Jetzt müssen noch alle Spielgeräte auf dem neuen Kinderspielplatz in Vollmarshausen abgenommen werden. Im Hintergrund legen Mitarbeiter der Baufirma Friedrich Klei den Bolzplatz an.

Die Gemeinde investiert für die Maßnahme aus eigenen Mitteln 260.000 Euro. Inbegriffen ist eine Renaturierung des Fahrenbachs. Man kombiniert an dieser Stelle laut Dirk Gertenbach Ziele des Hochwasser- und Naturschutzes: Wo früher eine Brücke über den Bach geführt habe, ermöglichten jetzt Trittsteine die Überquerung des Wasserlaufs, so der Bauamtsmitarbeiter, der während einer Besichtigung auch eine Rand-Bepflanzung des verbreiterten Fahrenbachs ankündigte.

Mit der vor dem Abschluss stehenden Umgestaltung des ehemaligen Sportplatzes ist für Spaziergänger, Wanderer und Besucher des Netto-Marktes eine neue Verbindung am Bach entlang von der Kasseler Straße bis zur Gemarkungsgrenze entstanden. Die Suche nach möglichen Bomben aus Kriegshandlungen vor dem Baubeginn habe zwar mehr als 200 Verdachtsfälle ergeben, die Funde seien aber als unbedenklich eingestuft worden, hieß es.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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