Regierungspräsident in der Kritik

Landesregierung schweigt zu umstrittenen Äußerungen von Lübcke

Kassel/Wiesbaden. Die Hessische Landesregierung lehnt eine Stellungnahme zu den umstrittenen Äußerungen von Regierungspräsident Walter Lübcke ab.

Sie fielen bei einer Info-Veranstaltung zu der neuen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Lohfelden.

Man werde die Äußerungen nicht kommentieren, ließ Regierungssprecher Michael Bußer am Montag ausrichten. Die HNA hatte die Regierung bereits am Freitag um eine Einschätzung gebeten. Wie berichtet, hatte Lübcke erklärt, wer die Werte dieses Landes nicht vertrete, könne jederzeit dieses Land verlassen. Das sei „die Freiheit eines jeden Deutschen“. Unterdessen hat die AfD in Stadt und Kreis Kassel sowie in der Schwalm die Abberufung Lübckes gefordert.

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