Lübcke-Äußerungen waren Thema bei Pegida-Kundgebung in Dresden

Pegida-Demo in Dresden (Symbolbild): Einem Bericht des Online-Portals Tagessschau.de zufolge bezog sich der rechtspopulistische deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirincci in seinem Redebeitrag auf die Sätze Lübcke vom Mittwoch vergangener Woche.

Lohfelden/Dresden. Die Äußerungen von RP Lübcke zu der neuen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Lohfelden waren gestern Thema bei der Pegida-Kundgebung in Dresden.

Einem Bericht des Online-Portals Tagessschau.de zufolge bezog sich der rechtspopulistische deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirincci in seinem Redebeitrag auf die Sätze Lübcke vom Mittwoch vergangener Woche. „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn er gefälligst nicht pariert“, sagte Pirincci laut Tagesschau.de als Redner bei der Kundgebung zum Jahrestag der Gründung von Pegida.

Laut Tagesschau.de bezog sich der Schriftsteller eindeutig auf den nordhessischen Politiker. Kurz darauf fiel dann laut des Nachrichtenportals der Satz „Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb“. Im weiteren Verlauf seiner Rede wurde der Rechtspopulist ausgebuht und musste die Bühne verlassen.

Nach Zwischenrufen aus dem Publikum, darunter auch Kagida-Aktivisten aus Kassel, hatte Lübcke in Lohfelden gesagt, wer die Werte unseres Landes nicht teile, dem stehe es frei, das Land zu verlassen. Dies sei die Freiheit eines jeden Deutschen.

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