Termin am Samstag, 25. November, im Bürgerhaus

Stammzellenspender für Katharina gesucht: Typisierunsaktion in Lohfelden

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Suchen nach einem geeigneten Knochenmarkspender: Heike Klein (links) (Gemeinde Lohfelden), Jan Moog (Feuerwehr Lohfelden), Karin Kranz (Leiterin des Organisationsteams) und Sylvia Schmitz (Mitglied im Organisationsteam) 

Lohfelden. Hilferuf aus Bad Emstal: Die kleine Katharina benötigt dringend eine Stammzellenspende. Davon hörten die Lohfeldener. Das neun Monate alte Mädchen hat MDS, eine Form von Blutkrebs.

Zu diesem Zweck findet am Samstag, 25. November, zwischen 11 und 15 Uhr im Bürgerhaus in Lohfelden, Lange Straße 22 eine Typisierungsaktion in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Bislang war eine weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am  Samstag, 25. November registrieren lassen.

Schon der Start ins Leben war für Katharina nicht leicht. Mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte kam sie zur Welt und ist von Beginn an eine Kämpferin. Mit gerade einmal sechs Monaten folgte die schwerwiegende Diagnose: Myelodysplastisches Syndrom (MDS). Katharinas Knochenmark kann keine gesunden Zellen mehr produzieren. Sie kann daher nur überleben, wenn es einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt.

Unterstützt wird die Typisierungsaktion nicht nur von der Familie und Freunden, sondern auch von der Freiwilligen Feuerwehr Lohfelden, die die Schirmherrschaft der Aktion übernommen hat.

„Eine Spende tut auch gar nicht weh. Es wird auch niemandem etwas entnommen“, sagt Jan Moog von der Feuerwehr Lohfelden.

Es gehe darum, den Leuten die Angst zu nehmen. Bei der Typisierung wird mit einem Wattestäbchen Speichel aus dem Mund entnommen und ausgewertet – mehr nicht. „Es dauert etwa fünf Minuten und kann für Katharina lebensrettend sein“, sagt Karin Kranz, Vertreterin der Initiative vor Ort.

Und nicht nur für sie, denn jeder, der sich typisieren lässt, wird in die Kartei aufgenommen und mit allen auf einen Spender Wartenden abgeglichen. Passt man auf einen Wartenden, wird man kontaktiert und kann sich dann entscheiden, ob man wirklich spenden möchte. 

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