Haus ist unbewohnbar

Verpuffungen bei Kellerbrand in Lohfelden

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Lohfelden. Bei den Löscharbeiten eines Kellerbrands in Lohfelden am Samstag ist es zu zwei Explosionen gekommen. Verletzt wurde dabei niemand.

Ein Hausbewohner, der das Feuer vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen wollte, musste allerdings mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Lohfeldener Bahnhofstraße ausgebrochen. Wegen der starken Rauchentwicklung ist das Haus bis auf Weiteres unbewohnbar. Das teilte Gemeindebrandinspektor Michael Kahl am Sonntag auf HNA-Anfrage mit. 

Die sechs Bewohner des Hauses sind bei Freunden und Bekannten untergebracht, einer im Hotel "Zur Post", so Kahl. Die Bewohner hatten gegen 12.20 Uhr die Feuerwehr über das Feuer informiert. Mit 27 Einsatzkräften kam die Feuerwehr Lohfelden zum Brandort. Neun Kameraden der Söhrewalder Feuerwehr wurden später hinzugezogen. Bereits vor dem gut zweieinhalbstündigen Einsatz sei es zu einer Verpuffung im Keller gekommen, berichtet der Einsatzleiter - vermutlich, weil eine Gasflasche oder Sprühdosen explodiert waren. 

Zweite Explosion

Zu einer weiteren Verpuffung kam es, als vier Feuerwehrleute im Keller mit dem Löschen beschäftigt waren. "Sie kamen mit dem Schrecken davon", sagt Kahl, der vermutet, dass es zur Verpuffung kam, weil das Feuer auf die Heizung übergegriffen hatte. Weil schwarzer Rauch aus dem Schornstein aufstieg, vermutete man zunächst einen Schornsteinbrand. Davon ging auch ein Polizeisprecher aus, den die HNA am Sonntag anfragte. 

Am Montag soll die Kriminalpolizei den Brandort besichtigen. Erst dann können laut Michael Kahl Angaben zur Ursache des Brands gemacht werden. Auch Schätzungen zum durch den Brand entstandenen Schaden konnten bislang nicht gemacht werden. 

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