Haus steht in Lohfelden

Engergiesparhaus von SMA: Erste Bilanz von Familie Freitag

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Blick ins Wohnzimmer: (von links) Frank, Daniela, Jonas und Ann-Katrin Freitag mit Hund Oskar im Wohnzimmer ihres Energiesparhauses. Mit dem Tablet kann die Familie den Energieverbrauch des Hauses überwachen.

Lohfelden. Fünf Energiespeichersysteme, zu 80 Prozent autark vom Stromnetz. Seit Weihnachten wohnt Familie Freitag mit Hund Oskar in dem modernen Energiesparhaus in Lohfelden.

Erst einmal testweise für ein Jahr, Miete müssen sie keine zahlen. Ausgestattet ist das Haus unter anderem mit neuer SMA-Technik.

Zur offiziellen Schlüsselübergabe zogen die Freitags nun ein Fazit über die ersten Monate im energiesparenden Heim. „Bisher gefällt es uns hier als Familie sehr gut. Ich empfinde vor allem die Raumgestaltung als sehr angenehm“, sagte Daniela Freitag. Auch mit der Energiespartechnik hat die Familie keine Probleme. „Alles ist eingestellt und regelt sich von selbst“, erzählt sie.

Ihr Ehemann ist vor allem von der Technik im Haus angetan, die ständig nachgerüstet wird. „Dabei geht es darum, die Anlagen weiter zu optimieren“, erklärt Frank Freitag. Dazu stehe er im intensiven Kontakt mit den Firmen. „Viel Zeit muss ich dafür aber nicht aufwenden. Das läuft ganz unkompliziert via Telefon und Mail“, berichtet der Vater.

Ganz besonders ist er von der Tablet-Anwendung begeistert, mit der er den Energieverbrauch des Hauses in Echtzeit überwachen kann. „Wir waren schon immer eine sparsame Familie und jetzt kann ich immer nachsehen, wie viel Energie wir verbrauchen“, so der Familienvater über die neuen Möglichkeiten. „Die Kaffeemaschine muss ich aber schon noch per Knopfdruck anmachen“, sagt Familienmutter Daniela.

Terrasse und Garten 

Sohn Jonas ist indes erstaunt über das technische Innenleben des Hauses. „Diese ganze Technik. Ich wusste vorher gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt“, sagt er. Am meisten freut er sich aber auf den Rasen vor der Terrasse. „Auf den Garten freue ich mich schon ganz toll, weil ich dann wieder viel Fußball spielen kann“, sagt der Elfjährige, der seit sieben Jahren für den FSK Vollmarshausen die Stiefel schnürt und am liebsten im offensiven Mittelfeld oder im Sturm aufläuft. „Mein Zimmer ist hier zwar ein bisschen kleiner, aber es gefällt mir ganz gut“, resümiert er. Seine Schwester Ann-Katrin ergänzt: „Dass alles so neu ist, ist schon toll.“

Ob die Familie dauerhaft im Energiespar-Paradies bleibt, das hat sie noch nicht entschieden. „Wir werden sehen, wie sich das weiterentwickeln wird“, sagt Vater Frank.

Wenn sie das Haus kaufen wollen, müssen sie allerdings tief in die Tasche greifen. Das sogenannte „Dyna-Haus“ kostet 390.000 Euro.

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