Zivil-militärische Zusammenarbeit

Soldaten proben am Samstag in der Söhre den Ernstfall

Lohfelden/Söhrewald. Die Söhre zwischen Lohfelden und Wattenbach ist am Samstag, 3. September, Schauplatz eines Soldatenwettkampfs, bei dem Aktive und Reservisten der Bundeswehr die zivil-militärische Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Rettungsdiensten proben.

Veranstalter ist die Reservistenkameradschaft Kassel.

Laut Organisationsleiter Alexander Wendt müssen die Teilnehmer - gemeldet haben acht Mannschaften mit je drei Soldaten sowie mehrere Einzelstarter - auf einer gut 14 Kilometer langen Strecke zwischen dem Heupel bei Lohfelden und dem Hotel „Zum Söhrewald“ in Wattenbach mehrere Aufgaben bewältigen. So müssen ein Brand bekämpft, Hindernisse im Gelände überwunden und Personen gerettet werden. Dabei spielt auch eines der Windräder eine Rolle. Außerdem steht im Freibad Wattenbach Schwimmen in voller Montur an.

Ausgangslage ist ein von stillgelegten Bergbaustollen ausgelöstes Erdbeben. Der Wettkampf beginnt um 8 Uhr.

Mehr Informationen im Internet unter: www.rk-kassel.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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Mastermind
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Was für ein Ernstfall?

Für mich sind Armeen Relikte aus mindestens dem letzten Jahrhundert und somit Jahrtausend. Zumindest in Deutschland besteht doch keinerlei Gefahr, dass jetzt der böse Russe, Iraker oder von mir aus Türke bei uns im Land einmaschieren will und dafür eine so unglaubliche Armee, wie wir sie uns eben leisten, zur Abwehr benötigen würden.
Ich bin auch gar nicht so blauäugig und sage, dass wir im Frieden leben und wir keinerlei Gefahr ausgesetzt sind. Natürlich gibt es eine gewisse Gefahr, z.B. durch Terroranschläge und auch das ist eine gewisse Form von Krieg nämlich Guerilla Krieg. Aber dafür brauche ich keine Armee, keine Panzer oder Düsenjets. Dafür brauche ich vielleicht einen funktionierenden Geheimdienst, damit solche Taten am besten gar nicht passieren, oder eine Spezialtruppe wie die GSG 9, die im Notfall bei Geiselnahmen oder so eingreifen kann. Und von mir aus kann man auch noch 5 Düsenjets irgendwo stationieren, um bei sowas wie Flugzeugentführungen eingreifen zu können, aber es braucht doch heutzutage nicht solch eine riesen Armee, die jährlich Millarden von Euro kostet...da würden mir -zig Dinge einfallen, wo man das Geld sinnvoller investieren könnte.

RolexralleAntwort
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Waren Sie beim Bund ?

SpidermanAntwort
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Sein wir doch mal ehrlich, was will denn unsere Bundeswehr noch groß bezwecken ???
Seit Ende des kalten Krieges wurde sie systematisch kaputt gespart. Vom Manpower ganz zu schweigen, die Hälfte unser Truppen ergreift noch vor Kriegsbeginn die Flucht, weil sie nie den Ernst des Lebens erfahren haben. Nachschub ist nicht verfügbar, da Pflicht Wehrdienst abgeschafft wurde und vom Rest jeder 4. unbrauchbar ist oder freiwillig das Handtuch schmeißt. Welchen Krieg wollen sie damit gewinnen ?
Das Kampf Material ist teilweise extrem veraltet oder untauglich. Das hat ja zum Glück auch Berlin mittlerweile erkannt und so schnell wie in der heutigen Zeit der Ernstfall eintreten kann, kann unsere Wehr gar nicht agieren. Es wäre Naiv das Gegenteil zu glauben.
Viel anders sieht es bei unsern Staatsdienern auch nicht aus !!!

Kommentare

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