DWT GmbH ist Marktführer bei Caravan- und Wohnmobilzelten

Viele Camper kennen die Zelte aus Baunatal

+
Gut geschützt im eigenen Zelt: Die Chefs (von links): Peter, Dieter und Claus Winneknecht.

Kassel/Baunatal. Viele Wohnmobil- und Caravan-Fans, Camper und Naturfreunde kennen die Dieter Winneknecht GmbH (DWT). Denn das 1986 gegründete Baunataler Familienunternehmen ist nach eigenen Angaben mit einem Anteil von 25 Prozent Marktführer unter den Zeltanbietern in Deutschland und Europa.

„Und auch technologisch sind wir weit, weit vorn“, sagt Claus Winneknecht, der das Unternehmen gemeinsam mit Bruder Peter und Seniorchef Dieter führt.

Die Geschäfte laufen gut. „Wir haben keinen Grund zur Klage“, sagt Claus Winneknecht. Campen und Caravaning lägen im Trend. Die Anforderungen an Komfort und Funktionalität wüchsen ständig, und die Zelte würde immer größer.

Mehr Folgen von Made in Kassel finden Sie hier

Den Grund für den Erfolg ihres Unternehmens sehen die Winneknechts vor allem auch in der Qualität ihrer Produkte. Den größten Teil des Sortiments – vom kleinen Freizeit- über Teil- und Bus-, Ganz- und riesigen Caravan-Vorzelten – produziert DWT in ihrem eigenen Werk im sächsischen Niesky. Dort wird zugeschnitten, genäht und auf Wunsch auch repariert. Auch das Gestänge kommt aus dem Hause DWT. Entwicklung Planung, Konstruktion und Design: Nahezu alles macht DWT selbst und setzt immer wieder Trends.

„So sichern wir die hohe Qualität“, sagt Peter Winneknecht. Diese Kompetenz hätten nur wenige, fügt Claus Winneknecht hinzu. Wer sie nicht habe, müsse kaufen, was auf den Markt komme. Wenn die Baunataler Zeltprofis Dritte produzieren lassen, „dann nach unseren Vorgaben und Qualitätskriterien“, erklärt Dieter Winneknecht.

65 Mitarbeiter sind in der Produktion in Niesky beschäftigt, in der Firmenzentrale in Baunatal nochmals zwölf. Der Jahresumsatz liegt bei 16 Millionen Euro. Abnehmer sind Hersteller von Wohnmobilen und -wagen sowie Groß- und Fachhändler. An Endkunden verkauft DWT nicht. Dass das Wohnmobil- und Caravanzelt immer mehr an Bedeutung gewinnt, hat auch mit einem Nutzungswandel zu tun. „Das Zelt wird heute vom Camper immer mehr genutzt. Dort wird gekocht, gegessen, geklönt und gespielt. Im Wohnwagen und Caravan wird nur noch geschlafen“, weiß Claus Winnefeld. Daher spielten Komfort und Größe der Zelte eine immer wichtigere Rolle.

Der letzte Schrei sind Zelte, die statt von Metallstangen oder Kohlefaserstäben von aufblasbaren, stabilen Schläuchen gehalten werden. Die sind nicht nur leicht und gut zu handhaben, sondern geben bei Stürmen nach und verhindern so größere Schäden. 30 Prozent der Produktion geht in den Export. Abnehmerländer sind europäische Länder wie Belgien, Dänemark, Großbritannien, Finnland, Griechenland, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz und Slowenien.

In unserer nächsten Folge stellen wir den Autozulieferer Wegu vor. Er stellt Schwingungstilger, Lkw-Kotflügel und Zwangsentlüftungen her.

Von José Pinto

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.