Skulptur „Hänsel und Gretel“ mit kleinem Dorffest eingeweiht

Skulptur „Hänsel und Gretel“ mit kleinem Dorffest eingeweiht

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Sie strahlen im Sonnelicht: Hänsel und Gretel ließen sich von Posaunenchor Kirchbauna musikalisch begrüßen.

Baunatal. Eigentlich ist das jährlich gefeierte Dorfplatzfest in Kirchbauna längst vorbei. Doch am Samstagnachmittag gab es trotz winterlicher Temperaturen einen Nachschlag: Zur Einweihung der Märchenskulptur „Hänsel und Gretel“ hatte Justus Käse nochmals den Backofen angeheizt.

Dabei waren 100 Schaulustige. Diese labten sich in der Ortsmitte mit frischem Brot und Streuselkuchen.

Das kleine Dorffest hatte der Posaunenchor musikalisch eröffnet, bevor die Bildhauerin Karin Bohrmann-Roth, Justus Käse und Bürgermeister Manfred Schaub die gewichtige Skulptur enthüllten. Bohrmann-Roth hat in dreimonatiger Arbeit aus einem Kalksteinblock die Märchengeschwister herausgeschlagen.

Die Baunataler Märchenfamilie ist mit dieser Skulptur auf sechs Mitglieder angewachsen: In Großenritte steht die Bronzeskulptur des Froschkönigs. In Rengershausen grüßen der Gestiefelte Kater und das Ensemble „Tischlein Deck dich“ Passanten und Touristen. In Altenbauna „krähen“ die Sieben Raben, und in Guntershausen steht die Skulptur des Sterntaler-Mädchens.

Die erste Märchenfigur, der Gestiefelte Kater, wurde bereits 1988 aufgestellt. Auf absehbare Zeit seien keine weiteren Skulpturen geplant, sagte Rahel Krause von der Stadt Baunatal.

Die Skulpturen wiesen auf die große Nähe hin, die Baunatal durch die in Rengershausen geborene Märchenerzählerin Dorothea Viehmann zu dem Grimmschen Märchen habe, sagte Bürgermeister Schaub. Das unterstreiche die Stadt auch mit dem Vorlese-, Tanz- und Musikreigen „Märchenhafter November“ in Kindergärten, Schulen und weiteren Orten im Vorfeld des 200-jährigen Jubiliäums der Grimmschen Märchen.

Von Peter Dilling

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