Rathaus: Er passt nicht zur geplanten modernen Gestaltung des Marktplatzes

Der Baunataler Maibaum wird gefällt

Lulatsch am Haken: Hier musste der Maibaum umgesetzt werden, weil eine Sandarena für Beach-Volleyball Raum auf dem Marktplatz benötigte. Archivfoto: Kühling

Baunatal. Der Maibaum auf dem Baunataler Marktplatz kommt nächste Woche weg. Er stehe der Neugestaltung des Bereichs im Wege, so heißt es aus dem Baunataler Rathaus.

Am kommenden Dienstag, 30. April, soll der rot-weiße Mast mit den Firmenschildern an den Querstreben gefällt werden.

Der Marktplatz soll ein moderneres Gesicht erhalten – und zwar nicht nur durch die neuen Fassaden des Rathauses und der alten Post, die beide zurzeit umgebaut werden. Auch die Fläche selbst soll neu gestaltet werden.

Deshalb sei die Stadt auf die Rengershäuser Hütt-Brauerei, die Eigentümerin des Maibaums ist, zugegangen. Man habe einvernehmlich festgelegt, dass der Maibaum verschwindet, heißt es in einer Pressemitteilung

Der 18,5 Meter hohe und zwei Tonnen schwere Baum war anlässlich eines Weizenbierfestes 2007 gestiftet worden und sollte damals nur bis zum Herbst bleiben. Doch der Lulatsch gefiel und blieb daher aufgepflanzt. Seitdem gehört er sozusagen zum Inventar des Marktplatzes.

Kirchbauna und Großenritte

Auf Maibäume müssen die Baunataler aber nicht generell verzichten.

• In Kirchbauna wollen die Kirmesburschen am 1. Mai wieder einen Baum aufstellen, Beginn ist um 11 Uhr auf dem Dorfplatz.

• In Großenritte wird es diesmal zwar kein Fest zur Aufstellung geben, dafür lädt der Skiclub Schmandhasen aber für Himmelfahrt, 9. Mai, ab 16 Uhr zum Maibaum-Schoppen auf den Dorfplatz ein. (ing)

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