Ausstellung: Ingrid Bodin-Franke aus Weimar zeigt 37 Acrylbilder im Rathaus

Das Malen gibt ihr Hoffnung

Bewältigte mit dem Malen die Trauer: Ingrid Bodin-Franke stellt 37 Acrylbilder im Ahnataler Rathaus aus. Foto: Kisling

Ahnatal. Glücklich ging Ingrid Bodin-Franke an den zahlreichen Besuchern vorbei, unterhielt sich kurz, schenke den Anwesenden ein Lächeln und erläuterte die Intention ihrer Bilder.

Über 40 Gäste waren ins Ahnataler Rathaus gekommen, um bei der Eröffnung der Ausstellung „Das war meine Rettung“ erste Eindrücke über die 37 Acrylbilder zu gewinnen. Sichtlich bewegt bedankte sich die 75-jährige Künstlerin bei den Gästen sowie bei Organisatorin Susan Rosenkranz und Bürgermeister Michael Aufenanger, der die Ausstellung eröffnete. Emotionen stehen bei der Ausstellung, die zu einer der persönlichsten der vergangen Jahre gezählt werden kann, im Vordergrund.

Noch vor fünf Jahren wäre es Bodin-Franke nicht möglich gewesen, so unbeschwert durch die Einrichtung zu laufen. Nach dem Tod ihres Mannes sei sie in ein tiefes Loch gefallen. „2009 habe ich mich entschlossen, einen Malkurs zu belegen“, erläutert die leidenschaftliche Künstlerin.

Die Ahnataler Künstlerin Monika Westphal gab ihr Tipps im Umgang mit verschiedenen Maltechniken und ermutigte Bodin-Franke, ihre Gefühle auf die Leinwand zu bringen. „Es hat mir sehr geholfen, ich kann sagen, das Malen war meine Rettung. Daher der Name der Ausstellung. Ich werde wieder fröhlicher“, so Bodin-Franke.

Im Rathaus kann man den Malprozess der vergangenen vier Jahre der Weimarerin nachvollziehen. Abstrakte und teils düstere Bilder gehen über zu Stillleben und finden letztlich in farbenfrohen Acrylbildern und Porträts von Bodin-Frankes Familienmitgliedern ihren Abschluss. Bis zum Freitag, 9. August, kann die Ausstellung während den Öffnungszeiten des Rathauses, Wilhelmsthaler Straße 3, besichtigt werden. (ptk)

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