Frühlingskonzert des Musikzugs Eschenstruth lockte mit Big-Band-Sound

Marschmusik traf auf Pop

Am Saxophon: Miriam Kulla (links) und Katharina Ochs beherrschten ihr Instrument beim Frühjahrskonzert des Musikzugs Eschenstruth perfekt. Foto: M.Kothe

Helsa. Ein Kribbeln lag in der Luft, als die Musiker das Stück „Mir san die Kaiserjager“ beendeten. Sogleich folgte lauter Beifall von über 300 Zuhörern. Der Musikzug Eschenstruth veranstaltete am Samstag sein Frühlingskonzert in der ausverkauften Turnhalle der Eschenwaldschule in Eschenstruth. Noch bis zum Konzertbeginn mussten für die vielen Besucher am Einlass weitere Stuhlreihen bis knapp vor die Bühne aufgebaut werden.

Posaunen, Trompeten, Klarinetten, Pauke, Becken und viele weitere Instrumente sorgten für Gänsehaut beim Publikum, das fasziniert von den vielfältigen Interpretationen der Musiker war. Die hatten die vergangenen Wochen kräftig geprobt und ihr musikalisches Können perfektioniert. Das galt besonders für den Jugendmusikzug, der zusammen mit den alten Hasen auf der Bühne stand und sich nicht verstecken musste.

So gab es neben zünftiger Marschmusik auch Stücke aus der Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana zu hören, Justin Gruber überzeugte als Solist im Stück „Die lustigen Dorfschmiede“, das Bläsertrio entführte in den Wilden Westen mit dem Stück „Die glorreichen Sieben“, und auch Robbie Williams wurde mit seinem Hit „Let me entertain you“ adaptiert und im Big-Band-Sound neu arrangiert.

Klassische Marschmusik trifft modernen Rock und Pop – das Konzert hielt für jeden Geschmack etwas bereit und bewies, dass die Eschenstruther Musiker auch im 60. Jahr ihres Bestehens motiviert und voller Tatenkraft musizieren.

Zu hören waren weiterhin „The Typewriter“, „Die Post im Walde“, „Instant Concert“, „Mission Impossible Theme“, „Narcotik“ und „Smoke on the water“, „Highland Cathedral“, „Westford Overture“, „The Entertainer“ und „Ich war noch niemals in New York“. (zko)

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