Alternativtrasse für 380 kV-Leitung - Landschaftsbild würde laut Gemeinde weniger beeinträchtigt

Masten sollen am Waldrand stehen

Fuldabrück / Guxhagen. Die Gemeinde Fuldabrück favorisiert beim Bau der 380 kV-Leitung Wahle-Mecklar eine in der Planfeststellung als M 2 bezeichnete Linienführung. Der Grund: Die Trasse würde das Landschaftsbild so weniger beeinträchtigen.

Während die Plantrasse bei Fuldabrück-Dörnhagen nach Westen abknickt, würde die Alternativtrasse hier weiter in südliche Richtung führen. Der Eingriff in die Landschaft sei dabei wesentlich geringer, sagte Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) der HNA.

Bei der Alternativtrasse müssten keine Hochspannungsmasten auf dem Höhenzug bei Albshausen errichtet werden. Die hätten „eine enorme Fernwirkung, zumal sie sich vom Horizont abheben würden“, heißt es in einer Vorlage des Gemeindevorstands. Die Alternativtrasse M 2 würde parallel zum Waldrand der Söhre verlaufen; vor der dunklen Kulisse der Bäume würden sich die Masten kaum abheben, heißt es weiter. Das lasse sich an der bereits bestehenden Hochspannungsleitung erkennen.

Um den Eingriff zu minimieren, macht sich die Gemeinde darüber hinaus für eine Koppelung der geplanten 380 000  Volt- und der bestehenden 110 000 Volt-Leitung der Bahn stark. Dadurch könne die südlich von Dörnhagen vorbeiführende Trasse entfallen. Die Fuldabrücker Gemeindevertreter sprachen sich in ihrer jüngsten Sitzung nach einem Antrag der CDU einstimmig für die Vorlage des Gemeindevorstands aus.

Auch die Gemeinde Guxhagen hat bereits gefordert, die Planungsvariante M 2 zu verwirklichen. (hog)

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