Sieger in Kassel gekürt: Sieben Schüler aus dem Kreis bei Wettbewerb erfolgreich

Mathe eröffnet Chancen

Die Mathe-Asse aus dem Landkreis: Brigitte Spindeler (Staatliches Schulamt, hinten von links), Frauke Syring (Arbeitgeberverband) und Lothar Slama (Firma Bombardier) gratulierten Jaqueline Koch (vorn von links), Antonia Schubert, Domenic Straßberger (dahinter), Jan Dyadyuk, Philipp Hoffmann und Deniz Kalkan zum Kreistitel. Foto: Dilling

Kreis Kassel. „Mathematik ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Lothar Slama, Ausbildungskoordinator der Kasseler Firma Bombardier Transportation. Wer gut in diesem und in den übrigen naturwissenschaftlichen Fächern sei, dem stünden die Tore für Lehre und Studium weit offen.

Für eine Schar von Matheassen aus den achten Klassen sollten diese Worte Slamas in der Aula der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel Ansporn sein: Dort wurden die 42 nordhessischen Kreissieger im Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen ausgezeichnet. Darunter waren auch jeweils sieben Schüler aus Schulen der Stadt und des Landkreises Kassel:

Jan Dyadyuk (Kreisgymnasium Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule), Antonia Schubert (Gustav-Heinemann-Schule Hofgeismar), Philipp Hoffmann (Ahnatal-Schule Vellmar), Jacqueline Koch (Heinrich-Gruppe-Schule Grebenstein), Domenic Straßberger (Elisabeth-Selbert-Schule Zierenberg), Deniz Kalkan (Wilhelm-Fichtner-Schule Wolfhagen) und Sina Erfurth (Marie-Durand-Schule Bad Karlshafen) können sich noch Hoffnungen auf den Landestitel machen, vorausgesetzt, die abschließende Klausur, die kurz vor der Ehrung der Kreismeister geschrieben wurde, ist gut gelaufen. Dyadyuk ist da optimistisch. Er sei sogar vorzeitig mit den Aufgaben fertig geworden, sagte der Schüler.

Insgesamt hatten sich am 46. Hessischen Mathematik-Wettbewerb mehr als 53000 Schüler aus Hessen beteiligt. In der entscheidenden dritten Runde blieben nur noch 183 Jugendliche übrig, aus denen der Landessieger ermittelt wird. Seit vielen Jahren unterstützt der nordhessische Verband der Metall- und Elektroindustrie dieses mathematische Kräftemessen. Er bietet Lehrern auch Materialien an, die helfen sollen, den Matheunterricht spannender und praxisnäher zu gestalten.

Das Engagement des Arbeitgeberverbandes ist aufgrund des Fachkräftemangels nachvollziehbar. In der Metall-und Elektroindustrie fehlten allein 50000 Ingenieure sagte Slama bei der Preisverleihung. Hinzu kämen 30000 Fachkräfte in gewerblich-technischen Berufen.

Um einen Ausbildungsplatz zu erhalten, müsse man nicht unbedingt ein Mathe-Ass sein, sagte Slama. Auch Kandidaten, die zwar keine Spitzennoten, dafür aber Engagement, Freude am Beruf und technisches Verständnis mitbrächten, hätten ihre Chance. Das könne er zumindest für den Lokbauer Bombardier sagen. (pdi)

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