Projekt "medien@schule"

Die Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“: Handlung und Kritik 

Für das Projekt "medien@schule" haben Achtklässler der Söhre Schule Lohfelden eine Kritik zu der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ geschrieben.

In der Netflix-Serie werden die Auswirkungen von Mobbing thematisiert. Doch ist der Hype der Serie gerechtfertigt? 

Der Inhalt:

„Tote Mädchen lügen nicht“ ist ein Buch von Jay Asher. Es geht dabei um die 16-jährige Hannah Baker , welche sich aufgrund von Mobbing und sexueller Nötigung das Leben genommen hat. Sie nahm alle 13 Gründe auf sieben Kassetten auf, und hat diese ihren „Mördern“ gegeben. 

Auf den Kassetten wird erzählt, dass alle die, die Kassetten bekommen, ein Grund für die Verübung des Suizides sind. Ihr ehemaliger Arbeitskollege und Freund Clay Jensen hört die Kassetten im Laufe der Handlung als Elfter. 

Die Serie hat zwei Stränge: In einigen Szenen sieht man Rückblicke in Hannahs Vergangenheit und Sicht, in anderen die Gegenwart, in der Clay die Kassetten hört. Man kann die Serie zurzeit nur auf Netflix anschauen. Eine zweite Staffel ist für 2018 geplant. 

Warum sollte man die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ sehen? 

Die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ befasst sich mit sehr sensiblen und gleichzeitig relevanten Themen wie Mobbing, Sexuelle Nötigung und Suizid. Die Besetzung ist gut gewählt und die Schauspieler werden in Szene gesetzt. 

Im Allgemeinen würde ich der Serie jedoch nur 7,5 von 10 Punkten geben: Die ersten sieben Folgen wurden an einigen Stellen langweilig, da Hannah Baker sich oft in ihren Gründen wiederholte, auch hat mich die Kassette von Clay enttäuscht, es passiert nichts Besonderes. Warum ist gerade er dann der Protagonist? Ich würde es trotzdem empfehlen, diese Serie aufgrund ihrer Thematik und der guten Schauspieler zu schauen, um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Von Jascha, Nico, Julia und Dorothea

Anmerkung: 268 Acht-, Neunt- und Zehntklässler haben im Rahmen des Projektes „medien@schule“ Artikel, Fotos und eine Snapchat-Story für HNA.de erstellt. Das Projekt von Hessischer Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) und der HNA findet im Rahmen von „Medien machen Schule“ statt. Es soll zeigen, wie neue Medien und soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube, Twitter und Instagram funktionieren. Hier finden Sie weitere Artikel, die während des Projekts entstanden sind.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Beth Dubber/Netflix/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.