Willy-Brandt-Schule weihte Apothekergarten ein

Medizin aus der Natur

Eine Oase der Ruhe: Vorn stehen Saskia Schmolt und Sascha Langhuth. Hinter den beiden Gartenbauhelfern sitzen von links die Schüler Leif Wittig, Lehrerin Claudia Ziem, Christian Heinemann, Benjamin Rychel, Matthias Turski, Pascal Hesse und Christian Krinke. Foto:  Grigoriadou

kreis kassel. Einen Apothekergarten mit Heil- und Medizinkräutern haben die Auszubildenden der Willy-Brandt-Schule in Kassel-Oberzwehren im Bereich Gartenbau angelegt. Gärtnermeisterin Claudia Ziem ist stolz auf die kleine ruhige Oase, die sie gemeinsam mit Birgit Pütz und ihren Schülern liebevoll angelegt hat.

Neben Fingerhut, Melisse und Kamille stehen Ginkgo, Baldrianwurzel und Johanniskraut. „Es ist wichtig, nicht den Sinn für die Natur zu verlieren“, sagt Birgit Pütz. Claudia Ziem findet es gut, frisches Anschauungsmaterial für die Schüler zu haben: „Die Pflanzen sind für alle unsere Schüler gedacht.“

Zweitgrößte Gartenbauschule

Als zweitgrößte Gartenbauschule Hessens liegt die Idee eines Exkursionsortes für Schulen aus ganz Deutschland sehr nahe, findet Schulleiter Reiner Heine. „Wir bilden 126 Gärtner und 34 Gartenbauhelfer aus“, sagt er. „Warum sollte man das nicht nutzen?“

Die Kosten für den Apothekergarten sind mit 400 Euro überraschend gering. „Die Kräuter und Pflanzen stammen fast alle aus unseren Gewächshäusern, und wir haben auch einiges gespendet bekommen“, sagt Heine. „Der Zaun um den Garten herum war teilweise schon vorhanden, und der Rest wurde vom Förderverein der Willy-Brandt-Schule bezahlt.“ Vor allem aber haben die jungen Gartenbauhelfer mit diesem Projekt viele Erfolgserlebnisse in der Fachpraxis erlangt. „Und das überträgt sich meistens sofort auf die Theorie“, ist sich Heine sicher. (pgr)

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