Ausklang des Gemeindejubiläums

Mehr als 10.000 Besucher kamen zur Kaufunger Stiftsweihnacht

Marktbuden, Tannenbäume und Weihnachtsplätzchen: Viele Besucher wollten die anheimelnde Atmosphäre der Kaufunger Stiftsweihnacht erleben. Auf dem Bild stehen vor dem Stiftshof-Fachwerk Reinhold Liphardt (von links) und Dekanin Carmen Jelinek, die spezielle Stiftskirchen-Weihnachtsplätzchen verkaufte. Fotos: Wohlgehagen

Kaufungen. Mehr als 10.000 Besucher strömten am Wochenende ins Oberkaufunger Stiftsviertel, um die inzwischen siebte Stiftsweihnacht mitzuerleben. An der altehrwürdigen Kirche wiesen ihnen Kerzen den Weg zum Weihnachtsmarkt auf dem Stiftshof.

Dort stellten Künstler und Kunsthandwerker in schmucken, kleinen Holzhütten und in der Zehntscheune ihre Arbeiten aus. Es roch nach Tannenzweigen, Weihnachtsgebäck und Glühwein. „Das ist ein sehr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt“, sagte die Besucherin Claudia Wieser (44) aus Kassel, die sich nach einem Rundgang über das Kopfsteinpflaster des Stiftshofs mit Freunden am Heißgetränkestand traf. In der Zehntscheune stellte der Kaufunger Heimatmaler Horst Gsegnet seine Bilder aus. Eine Klöpplerin und ein Besenbinder zeigten, wie sinnvoll das Festhalten an alten Handwerkstraditionen sein kann.

Die Stiftsweihnacht wird vom Förderverein der Stiftskirche und dem Freiheiter Bürgerverein organisiert. Sie lebt von den Ideen und dem Einsatz der mehr als 150 ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder. Wie beispielsweise Ausrufer Willi Schaumberg, der in mittelalterlicher Kleidung und mit einer Glocke auf dem Markt unterwegs war, um das Bühnenprogramm anzusagen und für die Tombola zu werben. Weihnachtsmann Martin Käse und Engelchen Ann-Kathrin Hallepape überraschten die Kinder mit kleinen Geschenken. Ganz vorn dabei war auch Dekanin Carmen Jelinek. Die Vorsitzende des Fördervereins half beim Verkauf von 500 Stiftskirchen-Weihnachtsplätzchen. Der Erlös kommt der Sanierung der bald 1000 Jahre alten Kirche zugute.

Die Bühne stand diesmal im Stiftsgarten. Der Raumgewinn kam den Ständen zugute. Peter Schwarze, Vorsitzender des Freiheiter Bürgervereins, konnte erstmals einen halbrunden, erzgebirgischen Schwibbogen vorstellen, der den Eingang zur Zehntscheune zierte.

Sehr gut besucht war auch der Bereich vor dem Eingang zum Stiftshof. Zu den Ehrengästen gehörte Bischof Martin Hein, der auch ein Konzert der Flötengruppe der Musikschule Söhre - Kaufunger Wald in der Stiftskirche besuchte.

Die Kaufunger Stiftsweihnacht ging am Sonntagabend mit dem Abschlusskonzert zur 1000-Jahr-Feier der Gemeinde Kaufungen in der Stiftskirche zu Ende. (ppw)

Über diese Veranstaltung berichten wir in unserer Dienstagausgabe.

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