20 Jahre Sternschnuppe: Vellmarer Familienbildungsstätte zieht bei Feier Bilanz

Mehr als nur Kontaktbörse

Feierten gemeinsam das 20-jährige Bestehen: (von links) Susanne Selbert, Roselind Winkler, Marga Stietz-Krüger, Carmen Jelinek, Matthias Risch, vorne Noah Krüger. Foto:Habich

Vellmar. Von Babymassage bis zum Senioren-Englischkurs reicht das Programm der Vellmarer Familienbildungsstätte Sternschnuppe. Am Freitag feierte die Einrichtung ihr 20-jähriges Bestehen mit „Freunden und Weggefährten“ im Gemeindehaus der evangelischen Johanniskirche Vellmar-West.

Dabei zeigte man sich vor allem stolz auf die Entwicklung der Sternschnuppe, die 1991 klein angefangen hatte. „Wir sind den Kinderschuhen entwachsen und eine Institution geworden“, sagte Leiterin Marga Stietz-Krüger. „Wir wussten manchmal nicht, wie es weitergehen soll und freuen uns, dass es nun 20 Jahre geworden sind“ sagte Matthias Risch, Pfarrer der Johanniskirche, und spielte damit auf Sorgen um die Finanzierung an.

Vizelandrätin und erste Kreisbeigeordnete Susanne Selbert lobte die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Kreises bei der Vermittlung von Tagesmüttern- und Vätern durch die Tageselternbörse.

Stietz-Krüger und Mitarbeiterin Roselind Winkler dankten allen weiteren Mitarbeitern und Helfern für ihren Einsatz. Für viele, die die Sternschnuppe heute unterstützen, war sie früher selbst eine Anlaufstelle: So wie Maria Petri: „Als ich vor zwölf Jahren nach Vellmar gezogen bin, war die Sternschnuppe für mich eine Anlaufstelle um Kontakte zu knüpfen“, erzählt die Sozialpädagogin. Heute bietet sie bei der Sternschnuppe ein Frühförderungsprogramm für Babys an.

Zu Gast war auch Dekanin Carmen Jelinek, von der sich die Sternschnuppe eine Prognose zur Anerkennung als evangelische Familienbildungsstätte erhoffte. Die Dekanin wollte nichts verspreche, sagte aber, sie sähe dafür keine „unüberwindbaren Hürden“. (phi)

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