Mehr Schutz für Kinder

Timo Gerhold, Vizepräsident des KSV Baunatal

Der KSV Baunatal will der Kindeswohlgefährdung im Sport vorbeugen. Das heißt: Der Verein will seelische, körperliche und sexuelle Gewalt an Kindern verhindern helfen. Unsere Redakteurin Ingrid Jünemann fragte dazu Timo Gerhold, Vizepräsident und stellvertretender Geschäftsführer des KSV.

Herr Gerhold, gab es im KSV Baunatal schon Vorfälle von Gewalt gegen Kinder?

Timo Gerhold: Nein. Uns ist nichts bekannt. Wir wollen es auch gar nicht so weit kommen lassen.

Was werden Sie tun?

Gerhold: Wir wollen massiv informieren und ein Klima der Offenheit schaffen. Kinder, Eltern und Übungsleiter sollen einbezogen werden.

Wie soll die Vorbeugung konkret aussehen?

Gerhold: Wir werden einen Verhaltenskodex aufstellen, der von den Übungsleitern und Trainern im Kindersportbereich unterschreiben werden muss. Sie müssen zudem ein erweitertes Führungszeugnis der Polizei vorlegen. Darauf schaut jedoch aus Datenschutzgründen nur unsere interne Datenschutzbeauftragte. Kosten entstehen nicht.

Wie viele Trainer und Übungsleiter arbeiten beim KSV mit Kindern und Jugendlichen?

Gerhold: Es sind 156.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Gerhold: Das Vorhaben soll bis Jahresende umgesetzt werden. Archivfoto: Jünemann

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