Mehr Sicherheit für Fahrgäste

Vellmar modernisiert 45 Bushaltestellen

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Sicherer und bequemer: Ein Fußgängerüberweg wurde im Zuge der Modernisierung der Bushaltestellen an der vielbefahrenen Kasseler Straße installiert.

Vellmar. Was nützt eine moderne Straßenbahn mit der behindertenfreundlichen Niederflurtechnik für bequemes Einsteigen, wenn gerade ältere und gehbehinderte Vellmarer die Straßebahnhaltestellen oft nur mit viel Mühe erreichen können?

Das fragte sich auch die Stadt Vellmar und beschloss, die Bushaltestellen im Stadtgebiet in drei Bauabschnitten zu modernisieren. Der erste Abschnitt mit sieben Haltepunkten und einem Volumen von 586.000 Euro ist jetzt abgeschlossen, erklärte Bürgermeister Dirk Stochla (SPD). Der Startschuss für das Projekt war im September 2012 gefallen.

Land fördert Projekt

Knapp 80.000 Euro der förderfähigen Kosten von 529.000 Euro übernimmt die Stadt Vellmar, der Rest kommt vom Land Hessen. Umgebaut wurden bislang die Haltepunkte Kaiserberg, Plantagenweg, Sechsäcker, Bahnhof Niedervellmar, Hessenring, Mozartstraße und Kasseler Straße. Die vielbefahrene „Kasseler“ erhielt zusätzlich einen Fußgängerüberweg. Im Design wurden die Bushaltestellen dem der Straßenbahnen angeglichen, zum Teil wurden sie auch mit neuen Wartehallen ausgerüstet. Beim Umbau wurde auch darauf geachtet, dass die Zuwege zu den Haltepunkten ebenfalls erneuert wurden, erläuterte Stochla.

So wurden die Bordsteine auf dem Weg zu den Haltepunkten abgesenkt, damit auch Fahrgäste mit Rollatoren zum Beispiel ohne Probleme ihren Abfahrtspunkt erreichen können. Insgesamt werden 45 Bushaltestellen im Vellmarer Stadtgebiet behindertengerecht umgebaut.

Warten auf Förderbescheid

Im zweiten Bauabschnitt, der 2013/14 umgesetzt werden soll, werden weitere 16 Haltestellen umgerüstet. Dazu zählen Mittelstraße, Simmershäuser Straße, Adalbert-Stifter-Straße, Friedhof Niedervellmar, Niedervellmar-Mitte, Lüneburger Straße, Rheinstahlring, Emdener Straße, Hamburger Straße, Hutweg, Habichtswalder Straße, Schule Obervellmar, Bodenweg, Bürgerhaus, Herkules EKZ und Espenauer Straße. Hier beträgt das Investitionsvolumen rund 1,75 Millionen Euro. Die Planung steht, jetzt wartet man bei der Stadt auf den Förderbescheid des Landes, um mit den Arbeiten beginnen zu können.

Der dritte Bauabschnitt befindet sich noch in der Bewilligungsphase.

Von Stefan Wewetzer

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