SPD-Abgeordnete zu achtspurigem Ausbau A7

Ausbau der A7: Mehr Sicherheit gefordert

Lohfelden. Aufklärungsbedarf besteht nach Ansicht der drei SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Raum Kassel zur Verkehrssicherheit auf der A7 nach dem geplanten achtspurigen Ausbau.

Die Abgeordneten Timon Gremmels (Niestetal), Uwe Frankenberger (Kassel) und Wolfgang Decker (Kassel) haben sich nach einem Bericht unserer Zeitung jetzt mit einer kleinen Anfrage an Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) gewendet.

Von ihm wollen sie wissen, welche Erfahrungen die Landesregierung mit reduzierten Fahrbahnbreiten und schmaleren Standspuren gemacht hat und welche Auswirkungen diese auf Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit haben. Außerdem wollen sie wissen, wie die Kritik des ADAC und des Fachverbands Güterkraftverkehr und Logistik im Planfeststellungsverfahren abgewogen worden sei.

„Die Verkehrssicherheit muss oberste Priorität haben“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Der 5,2 Kilometer lange Streckenabschnitt ist ein Nadelöhr auf der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung Deutschlands. Hier darf es keine Experimente geben.“

Die Abgeordneten fordern seit Längerem eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Teilabschnitt. „Wenn de facto zwei Autobahnen – die A7 und die A44 – auf diesem Teilabschnitt zusammengeführt werden, macht ein Tempo-Limit Sinn“, meint Uwe Frankenberger. (hog)

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