Geländegängiges Löschgruppenfahrzeug für Baunataler Feuerwehr

Mehr Tempo und Effizienz

Modern und zweckmäßig: Mario Baumann (von links), Daniel Icke und Sascha Kümper von der Großenritter Wehr präsentieren die Ausstattung des neuen Fahrzeugs. Vorn rechts ist ein Überdruckbelüfter zu sehen, der das Rauchgas aus brennenden Gebäuden bläst. Foto: Dilling

Baunatal. Mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug LF 10 werden die Brandschützer weder in Ackerfurchen stecken bleiben noch nach einen Wasserreservoir für ihre Schläuche suchen müssen: Das neue Fahrzeug hat Allradantrieb und 1.200 Liter Wasser an Bord.

Am Mittwochabend übergab Stadtrat Karl Hermann Herbst symbolisch den Schlüssel des LF 10 an Stadtbrandinspektor Dirk Wicke und an Jochen Bahrke, den Wehrführer von Großenritte, wo das neue Fahrzeug künftig stationiert sein wird. Es hat 250.000 Euro gekostet. 50.000 Euro hat das Land Hessen dazu beigesteuert.

Das Löschfahrzeug löst einen 26 Jahre alten Wagen vom Typ LF 8 ab, den die Stadt nun verkaufen will.

Im Gegensatz zum ausgemusterten Wagen verfügt das LF 10 über technische Finessen, die es den 38 aktiven Brandschützern der Großenritter Wehr erlauben, schneller und effizienter zu arbeiten: Während zum Beispiel bisher zwei Leute nötig waren, um die Pumpe in Betrieb zu nehmen sowie für Licht und Strom am Einsatzort zu sorgen, reicht dafür nun ein Maschinist.

Weiterer Vorteil: Die Tragkraftspritze muss nicht mehr mühsam von Hand herausgehievt werden, das erledigt ein pneumatischer Antrieb. Auf diese Weise werden auch die Lichtmasten mit den starken Scheinwerfern auf dem Dach und die Stufen des Fahrzeugs ausgefahren.

Die neun Mann Besatzung werden auch sicherer als im Vorgänger unterwegs sein. Das LF 10 mit seinen 220 Pferdestärken unter der Haube verfügt neben dem Allradantrieb über ein Automatikgetriebe und ein Stabilisierungssystem. Das neue rote Auto mit der gelben Aufschrift wurde von der Firma Schlingmann (Dissen bei Osnabrück) auf Mercedes-Benz-Basis hergestellt.

Von Peter Dilling

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