Mehrgenerationenhaus des ASB in Lohfelden: Das Angebot wird erweitert

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Treffpunkt für alle Generationen: Unser Bild vor dem Mehrgenerationenhaus des ASB in Lohfelden zeigt ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter und Besucher der Einrichtung. (Von links) Gundrun Lippold (55), Walter Reuter (83), Hausleiterin Christina Neuer (31), Maria Hoffmann (87), Elisabeth Witzel (74), Mila-Marie (3), Christine Selle (30) mit Leon, Rayan (4), Nadine Limmroth (35) und die Praktikantin Sophia Klussmann (17).

Lohfelden. Das Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariterbundes (ASB) in Lohfelden ist in das zweite Aktionsprogramm der Bundesregierung aufgenommen worden.

Damit ist die Zukunft der seit 2008 bestehenden Begegnungsstätte bis 2014 gesichert. Die Weiterförderung und die erstmalige finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Lohfelden werden am Donnerstag, 10. Mai, ab 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Lange Straße 37, gefeiert.

„Aus vier Jahren werden sieben, darauf sind wir stolz!“, sagte Michael Görner vom ASB-Regionalverband Kassel-Nordhessen. Der Geschäftsführer zog eine positive Bilanz über die bisher geleistete Arbeit und stellte mit den Führungskräften der Einrichtung künftige Projekte vor.

Schwerpunkte der Angebote im Mehrgenerationenhaus sind Themen wie Alter und Pflege, Integration und Bildung. Hinzu kommt die Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen wie in der Kindertagespflege oder Fahrradwerkstatt.

Herzstück und gleichzeitig erfolgreichstes Angebot des Mehrgenerationenhauses ist der Offene Treff – „eine Art öffentliches Wohnzimmer und Begegnungsraum für alle, die das Haus besuchen“, sagte Michael Görner. „Wir wollen das Vermittlungsangebot für Freiwillige, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten, weiter ausbauen“, sagte Christina Neuer, die Leiterin der Einrichtung. Hierfür werde es auch eine neue Internet-Plattform geben.

Außerdem plant der ASB, im Obergeschoss des Gebäudes in der Langen Straße einen Second-Hand-Laden einzurichten. Und weiter: Neben dem wöchentlichen Betreuungs- und Begegnungstreffen für Angehörige Demenzkranker („Café Moment“) soll eine Gesprächsgruppe eingerichtet werden, in der sich die pflegenden Familienmitglieder einmal im Monat mit professioneller Unterstützung austauschen können.

Das Mehrgenerationenhaus wird vom Familienministerium und dem Sozialfond der EU mit 30 000 Euro jährlich gefördert. Die Gemeinde Lohfelden beteiligt sich erstmals mit einem Zuschuss von 10 000 Euro im Jahr. Eigenmittel des ASB und Spenden kommen hinzu.

Ziel einer Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeit ist es, das Mehrgenerationenhaus für Kunden der Jobcenter und damit für die Integration in den Arbeitsmarkt zu nutzen. Besonders hilfreich sei der Fahrdienst der Organisation „Lohfelden hilft e.V.“, der älteren oder behinderten Bürgern den Besuch des Mehrgenerationenhauses ermögliche, sagte Geschäftsführer Michael Görner. (ppw) Kontakt: ASB-Mehrgenerationenhaus Lohfelden, Lange Straße 37, Tel. 0561/9518715, www.asb-mehrgenerationenhaus.de

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