Agility-Turnier beim Schäferhundeverein Kaufungen: 80 Starter machten bei sportlichem Hindernislauf mit

Mensch und Tier im Agility-Parcours

Kaufungen. „Sitz“, „Bleib“, „Langsam“, ist vom Hundeübungsplatz in Kaufungen zu hören. Die Befehle sind klar, laut und barsch, aber dahinter steckt eine Menge Spaß. Zum offenen Agility-Turnier, einer Art Sportart für Hund und Herr, hatte der Schäferhundeverein Kaufungen eingeladen.

„Es sind 80 Teilnehmer am Start“, sagte der 1. Vorsitzende Bernd Port. „Dabei handelt es sich um einen Parcourslauf mit Kontaktzonenhindernissen, der in vier Klassen stattfindet.“ Kontaktzonen sind Bereiche, welche die Tiere unbedingt berühren müssen. Die Hunde werden ihrer Größe nach eingeteilt. „Wir haben die Klassen A1, A2, A3 die Königsklasse und die Regionalliga A-Läufe.“

Voraussetzungen für das offene Turnier müssen die Tiere nicht mitbringen. „Etwas Übung im Parcourslauf ist natürlich von Vorteil“, sagt Trainerin Elvira Kuhn. „Und die Hunde müssen mindestens 15 Monate alt sein.“

Das dürfen die Tiere nicht: Fehler machen, Befehle verweigern und falsch laufen. „Außerdem kommt es auf die Zeit an“, sagt Bernd Port. Zudem müssen die besagten Kontaktzonen berührt werden. Spaß auf sechs Beinen, so nennt Elvira Kuhn den Agility-Sport. Und: „Für uns steht vor allem auch die Sicherheit für Mensch und Tier an erster Stelle.“

Bilder der Veranstaltung

Agility-Turnier beim Schäferhundeverein Kaufungen

Sorgfältig überprüfen die Vereinsmitglieder nach jeden Durchgang die Geräte. „Das Turnier ist rassenunabhängig“, erklärt die Expertin. „Nur wenn es um die Regional- und Bundesligamannschaften geht, müssen Schäferhunde unter den teilnehmenden Hunden dabei sein.“

Eine große Familie

Das Kaufunger Team: Daniela Syring (von links) mit Schäferhund Esko, dahinter stehen Daniela Rost, Richterin Sabine Janku und Atao, Kathrin Brudöl, Elvira Kuhn mit Sindri und Marianne Henrichvark mit Badiche.

Carola Dietrichs aus Goslar nimmt mit Hündin Abby regelmäßig an Turnieren teil. „Allein das Zusammensein mit den anderen Teilnehmern ist toll. Ich fühle mich, wie in einer großen Familie“, sagt sie. „Außerdem macht es Spaß und der Ehrgeiz wird natürlich geweckt, in die nächsthöhere Klasse aufzusteigen.“

Bevor es allerdings für die Hunde zum Parcours geht, heißt es für Frauchen und Herrchen: Begehung. „Die Hundeführer müssen erst einmal selber wissen, wie sie die Hunde führen“, sagt Bernd Port. Der Parcoursablauf wird vom Richter erst einige Minuten vor Beginn des Turniers bekannt gegeben, sodass die Hundeführer nur fünf Minuten Zeit haben, sich den Lauf zu merken und einzuprägen. „Es ist wichtig, Wege zu minimieren. Das spart Zeit.“

Neuerdings gehört auch das Kaufunger Team zur Bundesliga. „Wir sind auf dem dritten Platz und als Neulinge recht erfolgreich“, sagt Bernd Port stolz.

Internet: www.schaeferhunde-kaufungen.de

Rubriklistenbild: © Fotos:  Grigoriadou

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