Fuldabrücks Partnerstadt St. Johann in Österreich versinkt in der weißen Pracht

Meterhoch liegt der Schnee

Weiße Hügel überall: Fuldabrücks Partnerstadt St. Johann versinkt unter gewaltigen Schneemassen. Unser Foto zeigt den Hauptplatz, wo der Schnee mit schwerem Räumgerät zur Seite geschoben werden musste. Foto: Peter Fischer

Fuldabrück/Lohfelden. Mehr als drei Meter hoher Schnee, abgeschnittene Täler, Sperrung der Bergbahn: Auch St. Johann in Tirol, die Partnergemeinde Fuldabrücks, ächzt unter den Schneemassen, die den Westen Österreichs seit Anfang Januar in Atem halten und für teilweise chaotische Verhältnisse gesorgt haben.

„Es hat eine Woche brutal durchgeschneit“, solche Schneemengen habe es in St. Johann zuletzt vor 30 Jahren gegeben, sagte der Kulturbeauftragte der Gemeinde, Peter Fischer, auf Anfrage der HNA.

Die Räumdienste seien Tag und Nacht im Einsatz gewesen, Hausbesitzer mussten die Zugänge zu ihren Gebäuden bis zu drei Stunden am Tag freischaufeln. Als Regen auf den Schnee und die Wälder fiel, sei der Betrieb der Harschbichler-Seilbahn zum Skigebiet am Kitzbühler Horn aus Sicherheitsgründen für zwei Tage eingestellt worden, sagte der Kulturbeauftragte.

Inzwischen habe sich die Lage jedoch weitgehend entspannt, die Wintersportbedingungen seien „mehr als gut“. Er rechne bis in den März hinein mit einer guten Belegung der 4000 Gästebetten in der Tourismusgemeinde, sagte Fischer.

Ganz anders ist die Lage in Oberkärnten, wo in diesem Jahr vor allem in Tälern weniger Schnee liegt. Für die Optik könne es im Tal schon ein wenig mehr sein, sagte uns Eva Jordan vom Tourismusbüro von Lohfeldens Partnergemeinde Berg im Drautal. „Auf der Emberger Alm haben wir jedoch 70 Zentimeter Schnee und strahlenden Sonnenschein, alle fünf Lifte sind in Betrieb“, so Jordan. Infos: St. Johann in Tirol, Tel. 0043-5352633350, E-mail: info@kitzalps.cc; Tourismusbüro Berg im Drautal, Tel. 0043-471253218, E-mail: info@bergimdrautal.at

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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